Grüner Stammtisch

Alle grünen Stammtische, jeden letzten Donnerstag im Monat.

Grüner Stammtisch mit Guido Fackiner

Bundesgartenschau in Dessau-Roßlau – ein Impuls für Stadtentwicklung und Tourismus und ein Ausweg aus der Schlossplatzfalle?


Am Donnerstag, den 25. April 2019 um 19.00 Uhr
im Café-Bistro Lily am Alten Theater ( Am Lily-Herking-Platz 1),

stellen wir unseren Vorschlag für eine Bundesgartenschau für Dessau-Roßlau zur Diskussion. In den nächsten zwei Jahren soll geprüft werden, ob und wie sich Dessau-Roßlau für eine Bewerbung aufstellen kann und was ein BUGA-Prozess der Stadt bringt. Die Prüfung des Vorschlages wollen die Grünen nicht als Verwaltungsauftrag gestalten, hier ist ein ergebnisoffener Prozess mit breiter Bürgerbeteiligung zwingend notwendig. Die Vorschläge aus der knapp gescheiterten LAGA-Bewerbung für 2022 sollen in den Prozess einbezogen werden.

Den Impulsvortrag für den Stammtisch hält Guido Fackiner, Kandidat für den Stadtrat: „Wir wollen auch über die Frage reden, ob eine BUGA-Diskussion ein Ausweg nach vorn aus der verfahrenen Situation am Schlossplatz sein kann.“

ExpertInnen-Runde Schulsozialarbeit

Grüner Stammtisch

„Wir fordern eine dauerhafte Finanzierung der Schulsozialarbeit durch das Land“, so die einhellige Meinung in der Runde. Denn die Zeit ist knapp. Schon Ende 2020 läuft die EU-Förderung aus, mit der die Sozialpädagogen bislang finanziert werden. Wie es weiter geht und unter welchen Voraussetzungen, welche Standards gebraucht werden und wie Qualität entwickelt und gesichert werden kann, wurden am Donnerstagabend in der Schwabestube in Dessau diskutiert.

„Wir brauchen einen nahtlosen Übergang, andernfalls droht Fluktuation und uns zerbröselt die Struktur“, machte George klar. Der Arbeitsmarkt für SozialarbeiterInnen ist groß, den auch hier ist der Fachkräftemangel angekommen. „Viele der Kollegen schauen sich schon jetzt um. Wir wollen keine Projektförderung, wir brauchen Kontinuität“, beschreiben die SozialpädagogInnen die derzeitige Stimmung. „Wir brauchen schnellstens ein Signal in Richtung Zukunft! Bislang fehlen Lösungsvorschläge der Landesregierung.“

„Das Positionspapier aus Dessau-Roßlau hat etwas in Bewegung gesetzt. Das Land steht zur Schulsozialarbeit und hat dafür 31 und 34 Mio. für die Jahre 2020/2021 vorsorglich im Haushalt eingeplant“, erklärt Wolfgang Aldag, bildungspolitischer Sprecher der Bündnisgrünen Landtagsfraktion. „Schulsozialarbeit hat sich in Sachsen-Anhalt über Jahrzehnte weg zu einem wichtigen Bestandteil der Bildungslandschaft entwickelt und ist kaum noch weg zu denken, mittlerweile sind davon alle Fraktionen überzeugt. Ein Antrag der Koalitionsfraktionen soll Schulsozialarbeit durch ein Landesprogramm verstetigen. Hierfür soll im II. Quartal dieses Jahres ein Zeitplan vorgestellt werden. Ich werde den aktuellen Stand bei dem zuständigen Minister erfragen.“

Die Rund war nicht groß, aber dafür die Expertise. Neben dem Landesschulamt, Jugendamt und der LIGA der Wohlfahrtsverbände, nahmen mehrere SchulsozialarbeiterInnen und TrägervertreterInnen teil. „Wir haben uns eine Menge Hausaufgaben aufgegeben“, fast George die Diskussion zusammen. So sind beispielsweise Wahlprüfsteine, Bewerbung der Unterschriftenaktion und die finanzielle Absicherung der Stellen die in kommunaler Hand sind, angesprochen wurden. Jetzt geht es in die Umsetzung, um den Druck auf die Forderung zu erhöhen und den Erhalt der Schulsozialarbeit nicht nur in Dessau-Roßlau langfristig zu sichern.

Links:

Positionspapier – Weiterführung Schulsozialarbeit in Dessau-Roßlau: http://www.sessionnet.dessau.de/bi/getfile.asp?id=142406&type=do

Positionspapier der Landtagsfraktion (B90/Grüne): https://gruene-fraktion-sachsen-anhalt.de/fileadmin/images/dokumente/180917_Positionspapier_Schulsozialarbeit.pdf

Unterschriftenliste Aktionsbündnis der LIGA: https://docs.wixstatic.com/ugd/57f293_87501aec721340afa19b3a08d017b64e.pdf

Zukunft der Schulsozialarbeit in Dessau-Roßlau

Grüner Stammtisch

Der Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dessau-Roßlau lädt zum Stammtisch zum Thema „Schulsozialarbeit“

am 14. März um 19:00 Uhr in die Essbar im Schwabehaus, Johannisstraße 18, 06844 Dessau-Roßlau ein. 

Bastian George, Stadtratskandidat und Jugendhilfeausschussmitglied, trifft Wolfgang Aldag, bildungspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion, sowie Akteurinnen und Akteure aus der Schulsozialarbeit. Gemeinsam wollen wir besprechen, wie und unter welchen Voraussetzungen Schulsozialarbeit langfristig verankert werden kann und soll. Brauchen wir verbindliche Standards, um eine Qualitätssicherung der Schulsozialarbeit und ihre Weiterentwicklung zu gewährleisten? Wie sehen diese aus und welche Bedingungen braucht Schulsozialarbeit, damit Kinder und Jugendliche langfristig von ihr profitieren können? Gerne möchten wir das Gespräch im gemeinsamen Austausch mit Expertinnen und Experten und Interessierten aus der Stadt Dessau-Roßlau zu diesen Fragen führen.

Jede Schule braucht Schulsozialarbeit – so die einhellige Erkenntnis und Forderung des Jugendhilfeausschusses Dessau-Roßlau. Ein Positionspapier zur Weiterführung der Schulsozialarbeit, das vom Stadtrat bestätigt wurde, fordert das Land auf Schulsozialarbeit gesetzlich zu verankern und mit einer entsprechenden Finanzierung zu untersetzen. In Dessau-Roßlau sind an 25 Schulstandorten 23 SchulsozialarbeiterInnen tätig.

Weil Schulsozialarbeit die Menschen in Sachsen-Anhalt stärkt, wollen wir, dass Schulsozialarbeit ein fester Bestandteil unserer Bildungslandschaft bleibt. Unser Ziel ist es, dass alle Kinder und Jugendlichen an unseren Schulen langfristig von Schulsozialarbeit profitieren können. Ein erster Schritt dafür sehen wir darin, das im Rahmen des ESF-Programms „Schulerfolg sichern“ aufgebaute Netzwerk der Schulsozialarbeit mit all ihren professionellen Akteurinnen und Akteuren zu erhalten. Dieser erste Schritt für den langfristigen Erhalt der Schulsozialarbeit wurde im Rahmen der Haushaltberatungen beschlossen.

Aldag macht aber deutlich, dass dies nur der erste Schritt sein kann. „Wir müssen mehr als die Schulsozialarbeit erhalten. Die 14 Netzwerkstellen und die landesweite Koordinierungsstelle im Land haben sich zu einer Schlüsselfigur für die Bildungslandschaft entwickelt.“

Bastian George

Kreisverband Dessau-Roßlau
Ferdinand-von-Schill-Str. 37
06844 Dessau-Roßlau

Telefon: 0340/51 66 732
Mobil: 0176/32 87 28 48
Mail: bastian.george@gruene-dessau.de

WWW.GRUENE-DESSAU.DE

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Nazis in Dessau 1930- 2019

Stammtisch BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Der Kreisverband lädt am 28.02. um 19 Uhr zum Stammtisch ins Kiez in der Bertolt-Brecht-Straße 29A ein. 

Im März jährt sich die Bombardierung von Dessau zum 74.ten Mal. Auch in diesem Jahr wollen neue Nationalsozialisten und Faschisten diesen Tag wieder zu Verklärung des III. Reiches und zur Verhöhnung der wahren Opfer nutzen. Dem setzen sich immer wieder tausende Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dessau-Roßlau entgegen. Im Rahmen der grünen Stammtische wird der Blick zurück in die Vergangenheit und den Nationalsozialismus in Dessau in den 1930er Jahren geworfen. Unter anderem werden die Themen: Schließung des Bauhauses 1934 und die Herstellung des Giftgases Zyklon B, dass die Nazis zur Vernichtungen von Hundertausenden Menschen eingesetzt hat, geworfen. Darüber hinaus wird das Aufflammen des neuen Nationalsozialismus in der heutigen Zeit beleuchtet. Darüber hinaus werden die aktiven Gruppen, die sich dem rechten Mob in den Weg stellen vorgestellt und ein Ausblick auf die geplanten Aktionen 2019 geworfen.

Erstes freiausleibares Transportfahrrad für Dessau-Roßlau gesichert

500€ – Grünen Neujahresempfang füllt Kassen auf

Nach einem gutbesuchten Informationsabend mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club ADFC und einem Vertreter des VorOrt e.V. zum Thema „Eine flotte Flotte – Wir schaffen das!

“ – die #DeRoFlotte – wurde beim Neujahresempfang des Kreisverbandes von Bündnis 90/ Die Grünen am 22. Januar 2018 ein Hut für Spenden herumgereicht. Um dem Vorhaben des ADFC zur Realisierung zu verhelfen, wurden die gesammelten 205,33 Euro, vom Kreisverband auf 500 Euro aufgestockt.

Zum Informationsabend stellten Vertreter des ADFC aus Magdeburg das dort bereits sehr erfolgreich etablierte Modell vor. „Einfach machen“, forderte dabei der Landesvorsitzende und Sprecher des ADFC, Martin Hoffmann, die Dessau-Roßlauer Fahrradfreunde auf.  Die allerdings schon mit Ihren Vorstellungen den Start des Projektes bereits gedanklich vollzogen haben. Nach Anschaffung der Transportlastenräder werden diese kostenfrei der Bevölkerung zur Verfügung gestellt. Neben den Rädern des ADFC, werden in Kooperation weitere Räder des VorOrt e.V. mit Elektrounterstützung ausleihbar sein. Die Magdeburger Erfahrung zeigt, dass die Räder zumeist von jungen Familien für Ausflüge oder kleinere Transporte genutzt werden.

„Mit den gesammelten Geldern ist der Kauf des ersten Lastenrads nun abgesichert“, freut sich Kreissprecher Bastian George. „Damit werde nicht nur nachhaltige Mobilität beworben, sondern auch eine soziale Infrastruktur geschaffen“, so Stadtrat André Schlecht-Pesé.

Auf Landeseben kümmert sich die Landtagsabgeordnete Cornelia Lüddemann: „Mindestens acht Prozent der Mittel für den kommunalen Straßenbau sollen in den Ausbau von Radverkehrsinfrastruktur investiert werden. Das ist vier Mal mehr als bisher. Radförderung sorgt mit relativ wenig Geld für weniger Stau, kürzere Parkplatzsuche und bessere Luft“, so Lüddemann.

Transport-Fahrräder haben in den letzten Jahren merklich zugenommen. Sie sind praktisch, machen Spaß und es gibt sie in jedem Design. Jedoch kann sich nicht jede/r ein sogenanntes Lastenrad leisten oder braucht es so häufig, dass sich eine eigene Anschaffung lohnt. Dafür gibt es in Magdeburg frei ausleihbare Transport-Fahrräder des ADFCs.

Spendenkonto „Transport Fahrrad Flotte“ Dessau-Roßlau:
ADFC Landesverband Sachsen-Anhalt e.V.,
GLS Bank, IBAN: DE06 4306 0967 4118 7924 00

Bundestagswahl und Klimakrise

31. August 2017 / 19 UHR / Plan B
Lily-Herking-Platz 1, 06844 Dessau-Roßlau

Steffi Lemke ist zu Gast beim Stammtisch des Grünen Kreisverbands.

Wer sie kennt weiß, dass sie nicht müde wird, über die Klimakrise zu reden, aber auch darüber, was wir noch tun können und tun müssen, um eine echte ökologische Wende zu erreichen. Die Bundestagswahl steht an und damit auch die Entscheidung, in welche Richtung es danach gehen wird. Unentschlossene und Zweifler, aber auch überzeugte Grüne sind herzlich eingeladen, bei einem Bier oder Wein oder Tee oder einfach so mit Steffi Lemke ins Gespräch zu kommen, zu diskutieren, nachzufragen …

Bundespolitik fängt vor Ort an, manchmal auch am Stammtisch..