Rechtsextremisums

Veranstaltungshinweis: So viel Hitler war selten

Ein Vortrag von Daniel Erk zur Banalisierung des Bösen

Daniel Erk analysiert und kommentiert in seinem neuen Sachbuch „So viel Hitler war selten“ ein erstaunliches Zeitphänomen. Ob in der Werbung, den Medien oder im politischen Streit – Hitler ist wieder überall. Seine These: Durch die sorglose Omnipräsenz des Mannes mit dem kleinen Bart, der als das personifizierte Grauen gilt, wird die Zeit des Nationalsozialismus banalisiert und die eigentliche Gefahr des Faschismus unterschätzt. Verliert das Schreckliche seinen Schrecken?

Seit 2006 betreibt der Journalist und Autor Daniel Erk für die „taz“ den ‚Hitlerblog‘, der im Jahr 2010 als bestes Weblog des Jahres mit dem LeadAward in Bronze ausgezeichnet wurde. In seinem Vortrag zum Buch erklärt der Autor „warum der Mann mit dem kleinen Bart nicht totzukriegen ist“. Im Anschluss an den Vortrag laden wir zur Diskussion.

in Dessau: 08. März 2012 um 19.00 Uhr im Klub im Bauhaus Dessau (Gropiusallee 38) (mehr …)

Aufruf: Nazi-Aufmarsch am 10. März verhindern!

Der KV Dessau-Roßlau ruft Sie und Euch auf, den Nazis am 10. März gemeinsam mit uns friedlichen, fröhlichen und entschlossenen Protest entgegenzusetzen.

GRÜNER Aufruf: Nazi-Aufmarsch in Dessau-Roßlau verhindern!

Am 10. März wollen wieder hunderte Nazis das Gedenken an die Opfer des Bombenangriffs auf Dessau für ihre menschenverachtende Ideologie missbrauchen.

Dazu sagen wir Nein!

Dessau-Roßlau soll nicht erneut zum Aufmarschgebiet rechter und rechtsextremer Hetzer werden. Wir lassen nicht zu, dass Geschichte umgedeutet wird!

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Netzwerk ruft ab 30. Januar 2012 zu regelmäßigen Mahnwachen an der Dessauer Friedensglocke auf

Für ein vielfältiges und demokratisches Dessau-Roßlau – BUNT STATT BRAUN

Das Bürger_innenbündnis GELEBTE DEMOKRATIE in Dessan-Roßlau mobilisiert ab sofort jeden Montag ab 19.00 Uhr zur Mahnwache “Für ein vielfältiges und demokratisches Dessau-Roßlau – BUNT STATT BRAUN – Keine Gewalt!”. Den Auftakt bildet dabei eine Kundgebung am 30. Januar 2012. Das Netzwerk will damit ein deutliches und wahrnehmbares Zeichen setzen, gerade und vor allem nach den jüngsten Ereignissen in der Stadt. Mit einem grünen Band an der Kleidung soll dabei ein Signal des aufeinander Zugehens symbolisiert werden. Gleichzeitig verwahrt sich GELEBTE DEMOKRATIE auf das entschiedenste dagegen, dass die Sorge um ein Menschenleben nach der Messerattacke auf einen Dessauer Jugendfußballtrainer von rechtsextremen und rassistischen Deutungen jedweder Couleur instrumentalisiert wird. Diese intolerante Hetze schürt Aggressionen und erschwert den so dringend notwendigen Dialog. Die Perspektive für ein friedliches und menschliches Miteinander kann nur lauten: Keine Gewalt! Geben wir einander ein Signal des Friedens mit einem GRÜNEN BAND DER HOFFNUNG an unserer Kleidung, dass den Willen zum Gespräch und des aufeinander Zugehens symbolisiert. Zeigen wir damit, dass wir für Gewaltfreiheit in Wort und Tat stehen und mit unserem Gesicht für die demokratische Stadtgesellschaft eintreten.

weitere Informationen unter: www.gelebtedemokratie.de

facebook: http://www.facebook.com/pages/Gelebte-Demokratie/311831145518846?sk=photos

Netzwerk ruft zu friedlichen Protesten gegen Neonazi-Aufmarsch in Dessau auf

Für den 10. März 2012 haben Neonazis aus dem Spektrum der sogenannten freien Kameradschaften eine Demonstration in Dessau-Roßlau angekündigt. Bereits in den vergangenen Jahren marschierten Rechtsextremisten rund um den 7. März auf, um anlässlich des Jahrestages der Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg ihre geschichtsrevisionistische Weltsicht zu verbreiten (mehr hier… und hier…). Zahlreiche Initiativen, Vereine, Bildungsträger, Unternehmen und Kulturinstitutionen sowie engagierte Einzelpersonen haben sich im Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE zusammengefunden, um diesem braunen Aufzug einen demokratischen und friedlichen Protest entgegenzusetzten. So werden zahlreiche Kundgebungen, Mahnwachen, kulturelle Events und ein zentrales Bühnenprogramm organisiert. Das breite Bürgerbündnis hatte bereits im Oktober 2011 die demokratischen Kräfte der Stadt versammelt, um den Protest gegen den geplanten Bundesparteitag der neonazistischen NPD zu koordinieren (mehr hier…). Zudem machte das Netzwerk mit einer WOCHE GELEBTER DEMOKRATIE (mehr dazu hier…)auf sich aufmerksam. (mehr …)

KEINE GEWALT

Anlässlich der aktuellen Entwicklungen zu den geplanten Demonstrationen am Samstag den 21.01.2012 in Dessau-Roßlau erklärt der Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dessau-Roßlau:

Wir haben große Hochachtung vor dem Wunsch von Andre Schubert, der zur Nicht-Teilnahme an der angemeldeten Demonstration am Samstag aufruft. Diesen Wunsch möchten wir unterstützen. Mitgefühl und Solidarität wird an diesem Samstag nicht auf einer Demonstration gezeigt.
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Straftat schnell aufklären

Zu dem gewalttätigen Angriff auf einen Dessauer Bürger erklären Christoph Kassner, Sprecher BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dessau-Roßlau, Cornelia Lüddemann, MdL und Steffi Lemke, Politische Bundesgeschäftsführerin

Nach Presseinformationen der Polizei wurde am  16. Januar im Dessauer Stadtzentrum ein Mann durch  Messerstiche  am Kopf lebensbedrohlich  verletzt.

Wir drücken dem Opfer und seinen Angehörigen unser Mitgefühl aus. Wir wünschen Herrn Schubert schnelle und vollständige Genesung. Wir verurteilen die Gewalttat aufs Schärfste. (mehr …)