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  1. Martina Ebert

    Hallo Leute,
    finde die Aktion toll von Euch. W├Ąre auch gern dabei gewesen, war aber leider das WE nicht in Dessau, sondern in Chemnitz, wo wir uns mit unseren BUNDlern aus der Partnergemeinde Korntal-M├╝nchingen (das liegt bei Stuttgart)getroffen haben. Dadurch bekam ich nat├╝rlich Eindr├╝cke und Informationen aus erster Hand. Jetzt alles aufzuf├╝hren w├╝rde sicherlich zu weit f├╝hren, auf alle F├Ąlle sollten wir mit der Aktion weitermachen. Deshalb meine Frage an Euch, finden solche Solidarit├Ątsbekundungen jeden Freitag statt? Das w├╝rde ich sehr begr├╝├čen und unterst├╝tzen.

    Bis bald. Martina

  2. admin

    Liebe Martina,

    vielen Dank f├╝r das Lob. Die n├Ąchste Aktion findet diesen Samstag statt – parallel zu der n├Ąchsten gro├čen Kundgebung in Stuttgart.

    N├Ąhere Infos schicken wir rum bzw. ver├Âffentlichen wir hier auf der Seite.

    Beste Gr├╝├če

    Lars Kreiseler

  3. A.Kumbier

    Gibt es auch ein Album in der Galerie vom Faschingsumzug 2011?! ….hab nichts gefunden…
    Ich wurde von eurem Fotograf mit Frau Roth abgelichtet.(die Wiese und der M├Ânch) W├Ąre sch├Ân, wenn ihr mir mal die Bilder per Mail zukommen lassen w├╝rdet. Danke!
    MfG
    A. Kumbier

  4. Tina und Norman Maschke

    Klasse!!! Im gr├╝nen W├Ârlitz sind mittlerweile auch gut 90% (600)der Briefk├Ąsten mit Wahlzeitungen versorgt.

    F├╝r zuk├╝nftige Wahlen ordern wir dann mind. 700 Zeitungen, sowie ordentlich Plakate und versorgen damit das halbe Gartenreich ^^

  5. Hoyt Suchan

    Es geht den Kraftwerkbetreibern immer nur um ihren Gewinn. Sie k├╝mmern sich nicht um unsere Natur, Hauptsache sie bekommen ihren Gewinn. Im Moment reden die Kraftwerkbetreiber davon, dass nicht gen├╝gend Elektrizit├Ąt produziert w├╝rde ohne die Kraftwerke, jedoch ist dies wieder nur eine Ausrede um den Ausstieg aus der Atomkraft zu verhindern. Auch die Bundesregierung m├Âchte den Energieriesen entgegenkommen, indem sie ihnen erlaubt, die Stromkontingente der sieben Atommeiler, die umgehend abgeschaltet werden sollen, auf aktuellere Atomkraftwerke zu ├╝bertragen. Ich finde die gro├čen Firmen und die Politiker sollten nicht nur auf ihren Profit achten, sondern mehr auf die Umwelt. Ich werde mich auch weiterhin gegen die Atomkraft einsetzen.

  6. tugrisu

    Wenn den Gr├╝nen die Abschaffung der Kernenergie so wichtig w├Ąre, k├Ânnten die Gr├╝nen das sofort haben, wenn sie denn wollten. Das AtG schr├Ąnkt folgende Grundrechte ein: Art. 2 Abs. 2 S. 1-2 GG, Art. 11 Abs. 1 GG sowie Art. 14 Abs. 1 GG.
    Ein Gesetz, welches Grundrechte einschr├Ąnkt, MUSS, gem├Ą├č Art 19 GG:

    (1) Soweit nach diesem Grundgesetz ein Grundrecht durch Gesetz oder auf Grund eines Gesetzes eingeschr├Ąnkt werden kann, mu├č das Gesetz allgemein und nicht nur f├╝r den Einzelfall gelten. Au├čerdem MUSS das Gesetz das Grundrecht unter Angabe des Artikels nennen.

    Nun finden wir aber im gesamten AtG nirgends dieses Zitiergebot. Der Versto├č gegen Art. 19 Abs. 1 S. 2 GG ÔÇô Zitiergebot bewirkt die vollst├Ąndige Ung├╝ltigkeit bzw. Nichtigkeit des Gesetzes und deren Rechtsfolgen.

    WARUM haben die Gr├╝nen nicht vor dem Bundesverfassungsgericht gegen das AtG geklagt? Ist das Grundgesetz bei den Gr├╝nen etwa unbekannt? Oder sind die Gr├╝nen Gegner des Grundgesetzes? Oder verraten die Gr├╝nen ihre Ziele, sprich Wahlversprechen?

  7. Tilmann Keller

    Gr├╝ne sind zwar nicht v├Âllig nutzlos, stemmen sich aber wider besseren Wissens z.B. gegen die Nordumgehung, weil pers├Ânliche Befindlichkeiten ├╝ber die der Bewohner von DE-Nord (Karl- und Schlachthofstr.) gestellt werden. Alle Redereien ├╝ber Eingriffe in das z.B. Biosph├Ąrenreservat grenzen an Ignoranz f├╝r die Tatsachen im Stra├čenverkehr, der weiteren Entwicklung der Verkehrsdichte und der Lebensqu├Ąlit├Ąt der Anwohner im o.g. Stadtgebiet. Die Reststra├če wird hoffentlich gebaut, weil auch schon der gro├če Teil erfolgreich genutzt wird!!!

  8. Fackiner, Guido

    @Tilmann Keller
    Ganz sachlich: Wir kommen auf der Basis der Fakten einfach zu anderen Schl├╝ssen als Sie. Im Detail: Di Nordumgehung wird zu keiner nennenswerten Entlastung der Karlstra├če f├╝hren. Der Gro├čteil der Verkehrsteilnehmer in Nord kommen aus Nord oder wollen da hin. Nord ist inzwischen der gr├Â├čte Stadtteil Dessaus und die Karlstra├če w├╝rde zum wichtigsten Zubringer. Das sauge ich mir nicht aus den Fingern, sondern das haben Verkehrsmodellberechnungen der Stadt ergeben, welche damals in Zusammenarbeit mit der BI Nord erstellt wurden. Die Berechnungen der Stadt habe ich von einem ehemaligen Kommilitonen pr├╝fen lassen, der sich auf Verkehrsmodelle spezialisiert hat.
    Im ├ťbrigen (und damit zum Generellen) ist das Verkehrsmodell der Stadt damals f├╝r eine 120.000 Einwohner-Stadt „Dessau“ erstellt worden. Heute leben auf der doppelten Fl├Ąche gerade noch 86.250, ca. 1000 werden es jedes Jahr weniger. Wir sind der Ansicht, dass die wenigen Mittel, welche die Stadt zur Verf├╝gung hat nicht in eine weitere Stra├če gesteckt werden sollte, sondern in Lebensqualit├Ąt und Bildung. Gern k├Ânnen wir das Thema mal diskutieren, kommen Sie doch mal zu einem unserer Stammtische. Oder auch bei mir direkt vorbei. Ich wohne in der Karlstra├če 28. mfg

  9. Tim

    Yeah! ­čśë
    m├Âchte aber auch ein super dickes dankesch├Ân an den gr├╝nen kV Dessau-ro├člau geben. Offenbar die einzige Partei aus der stadt, die das Engagement aufbringt, aktiv friedlich etwas gegen neonazismus zu tun. Echt super!

  10. Schmidt, Gerald

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    lobenswert ist der Versuch, die B├╝rger der Stadt in die kommunalpolitischen Entscheidungen mit einzubeziehen. Wollen das
    Verwaltung incl. der Stadtrat wirklich ???
    Ich (glaube) behaupte eher nicht. Das hat die Vergangenheit immer wieder bewiesen. Der B├╝rger ist nur ein St├Ârenfaktor. Praktische Beispiele kann ich Ihnen zu Hauf liefern.
    So ist auch der Erhebeungbogen ein Witz.
    Sollen die B├╝rger nun ├╝ber wichtige Projekte oder Vorheben in der Stadt mitentscheiden oder nur die Priorit├Ątenliste des ohnehin schon beschlossenen Haushalts der Stadt neuordnen ?

    Vor kurzen habe ich einen Aufruf zur Mitbeteiligung am kommunalpolitschen Leben von Herrn Dr. Feige erhalten, welcher sich seinerzeit mit einem offenen Brief an die politisch verantwortlichen wenden wollte und sich diesbez├╝glich an viele Dessau-Rosslauer Vereine, Organisationen, Betriebe etc. wandte. Hier das Ergebnis:

    Sehr geehrter Herr Schmidt,
    >
    > nachdem inzwischen einige Zeit verstrichen ist, seit Sie von meinem Anliegen lasen und freundlicherweise zustimmten, hier nun das Resultat:
    > Weniger als 50% aller Angeschriebenen waren willens, sich im Rahmen des Briefes zu engagieren bzw. reagierten garnicht.
    > Insofern stand f├╝r mich die Frage, ob der „offene Brief“ ├╝berhaupt noch sinnhaft ist und sein Ziel, n├Ąmlich eine starke Gemeinschaft von Wirtschaft und ├Âffentlichem Leben f├╝r die Belange einer besseren Stadt Dessau zu mobilisieren, erf├╝llen kann.
    > Ich denke, auch in Ihrem Sinne richtig zu entscheiden, den Brief nicht an seine Adressaten zu senden, weil die erhoffte geeinte Kraft nicht gegeben ist.
    >
    > Auch die aktuellen Entwicklungen der letzten Tage ( kommunaler Finanzausgleich, Theaterfinanzierung, Meisterh├Ąuser-Baustopp, zu hohe H├╝rden im geplanten B├╝rgerhaushalt, v├Âllige Zerstrittenheit mit Ro├člau im Namenszwist Bauhausstadt….) geben wenig Grund f├╝r Optimismus oder gar Stolz auf die Stadt, so scheinen nur noch Wunder, oder eben besser…ein sich einiger Stadtrat mit starken Pers├Ânlichkeiten an der Spitze der Stadt selbige aus dem Sumpf ziehen zu k├Ânnen.
    >
    > Herzlichen Dank f├╝r Ihre Zeit, die Sie mir gaben und vor allem f├╝r Ihre konstruktive Bereitschaft.
    >
    > Alles Gute f├╝r Sie.
    >
    > Dr. Philipp Feige (Juli 2012)

  11. Guido Fackiner

    Der B├╝rgerhaushalt muss sich entwickeln. Die Verwaltung muss lernen, wir B├╝rger auch. Zum Gl├╝ck sitzen in der Projektgruppe Leute von beiden Seiten, z.B. auch aus der Initiative Land braucht Stadt. Und in der Verwaltung und im Stadtrat sind auch nicht alle aus dem selben Reagenzglas;)

  12. Jan

    „Seite nicht gefunden (Fehler 404)“ ­čÖü

    Ich w├╝rde mich ├╝ber eine R├╝ckmeldung freuen, sobald die Unterlagen zum Planfeststellungsverfahren wieder verf├╝gbar sind.

    Gr├╝ne Gr├╝├če, Jan

  13. Conny L├╝ddemann

    Ist ja s├╝├č, kaum geht es um Kinder f├Ąngt der Stammtisch eine Stunde eher an als sonst.

  14. Ambrosius van Steckby

    Ich w├╝nsche dem Abend viele G├Ąste, gute Entscheidungen und einen positiven Verlauf!

  15. Annett Baasch

    Guten Tag,

    die Links zu den Planfeststellungsunterlagen funktionieren leider teilweise nicht mehr (3. BA, UVU). K├Ânnten diese wieder aktiviert werden? Falls nicht ggf. entfernen?

    Beste Gr├╝├če,
    Annett Baasch

  16. Graham Monk

    Die Leute m├╝ssen friedlich protestieren k├Ânnen. Die Leute in der Ukraine haben alle friedlich zusammen dort gelebt. Auf der Maidam Platz hat alles angefangen, Schade.

  17. Harr

    Kurt Schneider, Begr├╝nder der Psychpathielehre in den 1930er Jahren:

    ÔÇťIn guten Zeiten begutachten wir sie, in schlechten regieren sie uns!ÔÇŁ

    Ich hoffe, die Zeiten werden ab dem 25.05.14 nicht noch schlechter!

  18. werner wegner

    Ich vermisse bei der Suche nach einem geeigneten Pr├Ąsentationsstandort f├╝r das Bauhauserbe den Versuch, ein vorhandenes Objekt zu nutzen.
    Mit dem Neubau des Erweiterungsbaus f├╝r das Bundesumweltamt werden zum Beispiel im Leopold Carree weitere Fl├Ąchen frei. Das Geb├Ąude droht zu ver├Âden.
    Das ehemalige HO-Kaufhaus ist seit Jahren kaum genutzt. Eine Belebung h├Ątte den gleichen Effekt wie ein Neubau am Stadtpark.
    Die Variante Neubau kann – muss jedoch nicht – die g├╝nstigte sein.

  19. Praktikant KV Dessau-Ro├člau

    Ohne Frage gibt es generell Bedarf Strategien zu entwicklen, um sinnvolle Nutzungen f├╝r leerstehende oder von Leerstand bedrohte Geb├Ąude, vor allem in der Innenstadt, zu finden. Die Standortsuche f├╝r das Baushausmuseum war auch aus unserer Sicht nicht optimal, jedoch wollen und k├Ânnen wir nicht sagen „4 Jahre Diskussion in die Tonne und zur├╝ck an den Start“, denn das Museum soll zum 100j├Ąhrigen Bauhausjubil├Ąum verf├╝gbar sein. Wie in unserem Beschluss dargestellt, bestehen in Bezug auf den Standort Stadtpark keine unl├Âsbaren Probleme und Gestaltungsaufgaben. Die Pr├Ąsentation von Kunstg├╝tern bedarf besonderer klimatischer Bedingungen, daher ist ja auch das Baushausgeb├Ąude selbst als Ausstellungsfl├Ąche nicht geeignet. Geb├Ąude wie das Leopold-Caree oder das HO-Kaufhaus auf einen entsprechenden Standard zu bringen, d├╝rfte hohe Kosten verursachen. Das Leopold-Carree halten wir f├╝r ein Baushausmuseum als ungeeignet. Entsprechend dem „Bestbieterprinzip“ in den ├Âffentlichen Vergaben wollen wir doch hoffentlich die beste L├Âsung und nicht die billigste. Und das HO-Kaufhaus m├╝sste erst umst├Ąndlich und wahrscheinlich teuer zur├╝ckgekauft werden, da es in privater Hand ist.
    Ines Oehme

  20. Dieter Heim

    Die L├Âsung, das Bauhausmuseum am Rande des Stadtparks zu platzieren – halte ich f├╝r nicht sinnvoll. Der Fl├Ąchenbedarf f├╝r ein solch Objekt wird viel gr├Â├čer sein, als von der Planung ausgewiesen. Parkpl├Ątze, Buszufahrten, Feuerwehrzufahrt und andere, vorgeschriebene Fl├Ąchen – vergr├Â├čern den Platzbedarf enorm. Das sind dann keine 10% mehr. Der erwartete Zuwachs von Verkehrsaufkommen durch Besucher wirft Fragen ├╝ber erh├Âhte Emissionswerte auf. Im Bereich Wasserwerkstra├če/Ludwigshafener Stra├če/T├Ârtener Stra├če bis zur Ackerstra├če w├Ąre genug Platz f├╝r ein solches Vorhaben. Verkehrstechnisch durch diese Lage auch gut erreichbar. Es g├Ąbe aber auch andere L├Âsungen. (Gel├Ąnde im Bereich Elisabethstra├če/Bitterfelder Stra├če?) Warum also stur den Stadtpark verunstalten? Es ist eine einmalige Gelegenheit, Gr├╝nfl├Ąchen und Parkanlagen noch besser zu gestalten – statt zuzubauen. Andere St├Ądte beneiden Dessau-Ro├člau – um solche Gr├╝nanlagen. Was einmal weg ist – kann man nicht wieder ausgleichen. Und – dass fr├╝her auch mal dort Geb├Ąude standen – ist f├╝r mich kein Argument und erinnert mich daran, den Verdacht zu ├Ąu├čern, das hier wieder mal andere Interessen im Spiel sind. Von den Lobbyisten mal ganz abgesehen. F├╝r DIE GR├ťNEN sollte die Argumentation bez├╝glich der Lage am Stadtpark tabu sein.

  21. Guido Fackiner

    Sehr geehrter Herr Heim,
    Fakt ist, dass der Stiftungsrat der Stiftung Bauhaus Dessau das Vorhaben am Stadtpark umsetzen m├Âchte. Man kann immer ├╝ber andere Standorte dikutieren, aber nach meiner Einsch├Ątzung ist diese Diskussion im Stiftungrat abgeschlossen und nur dort k├Ânnte eine andere Orientierung erfolgen.
    Ich nehmen die Sorgen um den Stadtpark ernst und teile sie. Aber ich halte die Herausfordrung f├╝r gestaltbar. Eine Ablehnung des Projektes und damit vielleicht des ganzen Museumsprojekts halte ich nicht f├╝r vertretbar. Das Vorhaben ist auch eine gro├če Chance f├╝r den Tourismus und die Innenstadt. Wichtig ist nun, in der Begleitung des Projekts in den Aussch├╝ssen des Stadtrats und im Rahmen der B├╝rgerbeteiligung die Werte des Stadtparks zu sch├╝tzen und das Einf├╝gen in die Stadt so harmonisch und wirksam wie m├Âglich zu gestalten. Als Projektbeteiligtem an der letzten Umgestaltung des Stadtparks ist es mir auch ein sehr pers├Ânliches Anliegen, die geschaffene Qualit├Ąt zu bewahren. Damals konnten wir ├╝brigens den jetzigen B-Planbereich nicht mit umgestalten, weil die Mittel f├╝r eine akzeptable L├Âsung nicht ausreichten.

  22. Friedrich Meyer

    Es ist bemerkenswert, dass Sie ├╝ber die ganzen Eigent├╝mlichkeiten des Entschedunsgprozesses kein Wort verlieren, obwohl dieser offenkundig weder demokratisch noch sachlich verlief:
    – Warum sind die Gutachten nicht ├Âffentlich und warum hat man sich gegen die Ratschl├Ąge der Gutachter entschieden?
    – Warum hat der Stiftungsrat die Standortentscheidung im Fr├╝hjahr 2013 an das Landeskabinett abgetreten?
    – Warum pr├╝ft der Landesrechnungshof?
    – Warum hat man auch den Rat des wissenschaftlichen Beirats der Stitung in den Wind geschlagen und warum ist dieser geschlossen zur├╝ckgetreten?
    – Was hat Herr Oswald, auf den das ganze Projekt ja zur├╝ckgeht, falsch gemacht, dass er deswegen gehen musste?
    – Warum erw├Ąhnen Sie nur die Unterschriftenliste zu den Sieben S├Ąulen, und nicht die zum Stadtpark?

  23. Dieter Heim

    In der ganzen Diskussion um das Bauhausmuseum wird immer wieder indirekt oder direkt unterstellt, dass B├╝rger, die den Standort am Stadtpark ablehnen, kein Bauhausmuseum haben wollen. Das ist nicht so. Das Bauhausmuseum ist f├╝r die Stadt Dessau-Ro├člau ein wichtiges Vorhaben, was auch ich unterst├╝tze. Nur gef├Ąllt mir die Auswahl des Standortes nicht. Wir haben im Stadtk├Ârper viele Freifl├Ąchen, die durch den Abriss von Wohnbauten und Gewerbefl├Ąchen entstanden sind. Warum nicht weitsichtig und sachlich sich mit der ganzen Thematik auseinandersetzen. Gerade auf die Philosophie der Bauhausbewegung bezogen, macht der Standort am Stadtpark keinen Sinn. Gr├╝nfl├Ąchen in der Mitte der Stadt – wegen eines Museums zu opfern – halte ich f├╝r eine absurde, kurzsichtige und f├╝r die schlechteste Variante – f├╝r einen solchen Standort. Die Stadt Dessau-Ro├člau hat die einmalige M├Âglichkeit, mit dem Museumsneubau z.B. im Bereich T├Ârtener Stra├če/Wasserwerkstra├če/Ludwigshafener Stra├če – einen freien und verkehrstechnisch g├╝nstigen Standort zu w├Ąhlen. Die Bauhausbauten w├╝rden sich mehr auf das Stadtgebiet verteilen und w├╝rden dann auch f├╝r angrenzende Fl├Ąchen – Impulse setzen, insoweit hier eine Bebauung vorgesehen ist.

  24. Guido Fackiner

    Hab leider keine Mailbenachrichtigung bekommen oder sie ├╝bersehen, daher die etwas versp├Ątete Reaktion, zuerst auf die Fragen von Herrn Friedrich Meyer:

    – Warum sind die Gutachten nicht ├Âffentlich und warum hat man sich gegen die Ratschl├Ąge der Gutachter entschieden?
    Warum die Stiftung Bauhaus die in Ihrem Auftrag erstellten Gutachten nicht ├Âffentlich macht, kann ich Ihnen nicht sagen, auch zu den Abstimmungsvorg├Ąngen in der Stiftung nicht. Als Mitglied eines Arbeitskreises (aus meinem beruflichen Bezug heraus, nicht als Gr├╝ner)hatte ich Einblick in ein Gutachten zu den Standorten, aus museumsplanerischer Sicht wurden hier die Sieben S├Ąulen favorisiert. F├╝r meine pers├Ânliche Meinungsbildung sind stadtplanerische ├ťberlegungen und Ans├Ątze f├╝r einen nicht ausschlie├člich auf das Bauhaus ausgerichteten Tourismus ausschlaggebend gewesen.

    – Warum hat der Stiftungsrat die Standortentscheidung im Fr├╝hjahr 2013 an das Landeskabinett abgetreten?
    Der Stiftungsrat ist das h├Âchste Gremium der Stiftung und wird aus drei Vertretern des Landes, un je zwei des Bundes und der Stadt gebildet. Die Entscheidungswege bei der Standortentscheidung (und der Direktorenfrage) k├Ânnen nur der damalige OB und der noch im Amt befindliche Baudezernent fundierte Aussagen treffen. Ich betrachte die aktuelle Fernsteuerung der Stiftung durch das Land mit Sorge.

    – Warum pr├╝ft der Landesrechnungshof?
    Der Landesrechnungshof entscheidet selbst, was er pr├╝ft.

    – Warum hat man auch den Rat des wissenschaftlichen Beirats der Stitung in den Wind geschlagen und warum ist dieser geschlossen zur├╝ckgetreten?
    Mir ist keine Stellungnahme des Beirats zur Standortfrage bekannt. Der Beirat hatte sich deutlich f├╝r Philipp Oswald als Direktor ausgesprochen und wurde trotz Gespr├Ąchsersuchens vom Stiftungsrat ignoriert. Darauf erfolgte der R├╝cktritt.

    – Was hat Herr Oswald, auf den das ganze Projekt ja zur├╝ckgeht, falsch gemacht, dass er deswegen gehen musste?
    Die offiziellen Begr├╝ndungen f├╝r die Nichtverl├Ąngerung von Philipp Oswald waren ein gest├Ârtes Vertrauenverh├Ąltnis und die ung├╝nstige Kontellation, im Jubil├Ąumsjahr 2019 einen neuen Direktor berufen zu m├╝ssen. Ich halte das f├╝r Vorgeschoben, Oswald war dem Land zu unbequem. Genau deshalb hat er das Bauhaus einen gro├čen Schritt vorangebracht. Seinen Abgang bedaure ich sehr, auch wenn wir uns in der Standortfrage des Museums trefflich getritten haben.

    – Warum erw├Ąhnen Sie nur die Unterschriftenliste zu den Sieben S├Ąulen, und nicht die zum Stadtpark?
    Die 3600 Unterschriften gegen das Vorhaben und die 6xx der laufenden Petition kamen sp├Ąter, das Endstehungsdatum des Positionspaiers liegt vor den Sammlungen.

  25. Guido Fackiner

    Zum Kommentar von Herr Dieter Heim vom 19.10:
    Ehrlich gesagt: Ich w├╝rde nicht drauf wetten, dass das Museum ├╝berhaupt kommt. Der Bund hat sich noch immer nicht konkret zur Finanzierung bekannt. Der Zeitplan wird eng. Das ist auch der Grund, warum im letzten Stadtrat eine sehr deutliche Mehrheiterneut f├╝r das Vorhaben ausgesprochen hat. Viele der Stadtr├Ąte haben in fr├╝heren Diskussionen versucht, andere Standorte ins Gespr├Ąch zu bringen. Mir sind – auch aus B├╝rgerzuschriften – ├╝ber 20 Vorschl├Ąge bekannt. Vor allem zeigt mir dies, dass es den idealen Standort nicht gibt, jeder hat Vor- und Nachteile. Aber in der aktuellen Situation, in der das Gesamtvorhaben auf der Kippe zu stehen scheint, h├Ątte der Stadtrat wohl den Bauantrag der Stiftung Bauhaus Dessau f├╝r (fast) jeden Standort unterst├╝tzt. Dieser ist nun mal f├╝r den Stadtpark gestellt worden.

    Das ist der ganz normale Vorgang. Der Bauherr beantragt, die Stadt kann wohlbegr├╝ndet und m├Âglichst klagesicher ablehnen oder dem Antrag (auch unter wohlbegr├╝ndeten Auflagen) zustimmen. So lief es auch hier von Anfang an: Die Stiftung Bauhaus hat eine Bauanfrage f├╝r die (Buchhandlung) Sieben S├Ąulen gestellt, die Stadt hat gepr├╝ft und zugestimmt. Dann hat die Stiftung die Anfrage zur├╝ckgezogen und den Antrag f├╝r den Stadtpark gestellt. Die Stadt hat zugestimmt und mit der Aufstellung eines Bebauungsplanes begonnen(in dessen Verlauf ├╝brigens eine umfangreiche B├╝rgerbeteiligung vorgeschrieben ist). Die Abstimmung im letzten Stadtrat war rechtlich ├╝berfl├╝ssig, sie war nur das politische Signal: Wir stehen hinter dem Bauhausmuseum, Bund r├╝ck das Geld raus!

    Ich kann verstehen, wenn B├╝rgerinnen und B├╝rger angesichts der Zuspitzung „Stadtpark oder gar nicht“ lieber auf das Vorhaben verzichten wollen. Aber ich werbe daf├╝r, f├╝r ein sich in den Park einpassendes Museum zu Streiten und den Entw├╝rfen eine Chance zu geben. der Wettbewerb soll nach meinen Informationen so laufen, dass ein der ersten Phase Entw├╝rfe eingereicht werden, in der zweiten dann der oder die Besten weiter ausgestaltet werden. Nach der ersten Phase haben wir konkretere bildhafte Vorstellungen und nach meiner ├ťberzeugung auch eine andere Diskussionsgrundlage.

  26. Hendrik Weber

    Diese Darstellung der Ungeheurlichkeit des moralischen Abgrunds ist nicht ausreichend. Die Tatsache, dass Herr Schwabe als Stiefvater des mutma├člichen T├Ąters und wegen des Verdachts der Vertuschung nicht per se vorverurteilt werden darf, hat nichts damit zu tun, dass es unbegreiflich ist, dass es sich nicht schickt, dass der Polizeichef von Dessau-Ro├člau eine Nebent├Ątigkeit als Gastwirt genehmigt bekommen darf. Wie sieht das denn in der ├ľffentlichkeit aus? Da hat der Dienstherr schon vorher einen Fehler begangen.

    Dass Herr Schwabe aber mit seiner Instinktlosigkeit das gesamte Beamtentum in Misskredit bringt und regional, national sowie international ein moralisch verwerfliches Verhalten zeigt, dass bedarf einer scharfen Reaktion. Die CDU Dessau-Ro├člau muss reagieren, der CDU Landtagsabgeordnete Kolze sollte sich (auch als ehemaliger Innenpolitischer Sprecher seiner Fraktion) f├╝r seine Gl├╝ckw├╝nsche zur Gastst├Ąttener├Âffnung auf Facebook ├Âffentlich entschuldigen und Herr Schwabe diese Stadt verlassen.

    Es geht hier nicht um Herrn Schwabes Rolle bei der Aufkl├Ąrung der eventuellen Tat seines Stiefsohnes. Es geht hier um eine Frage des Anstands in fataler Situation f├╝r unsere Stadt. Ein Polizeichef und CDU-Stadtrat ist so nicht zu akzeptieren.

    Hendrik Weber
    Stadtrat

  27. Elfi H├╝bner

    Hallo!Eine Ostrandstra├če ist nicht notwendig- vorallem , was sie nach sich zieht.
    Etwas „frech“ fand ich heut den Kommentator vom Walderseer Karnevalswagen,
    ob man die „Grille“ an der Ostrandstra├če gefunden h├Ątte.
    Gar nicht kommentiert wurden zum Beispiel die Besonderheiten der Lastenr├Ąder.
    N├Ąchstes Jahr reichen Sie dem Herrn vielleicht mal einen sachlich vorgefa├čten Text hinauf.E.H├╝bner