Teletubbies auf Deutschlandtour

(Foto: Dieter Menne - www.ruhrnachrichten.de)

Lautstark protestierten DemonstrantInnen am 31. März 2012 in Dortmund gegen einen Naziaufmarsch. Aufrufende waren die Anti-Nazi-Bündnisse der Stadt. Mittags hatten bereits mehrere hundert Personen in Dortmund-Dorstfeld gegen rechte Gewalt demonstriert. Im Bereich Katharinentreppe informierten diese Teletubbies der Grünen gegen Rechts. Am Rande des Demogeschehens kam es immer wieder zu kreativen Protestaktionen und Kundgebungen, auch die Teletubbies waren vor Ort und trugen zum friedlichen Protest “Bunt statt braun” bei – überwiegend friedliche Antinazidemo mit Tausenden Beteiligten:

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/Das-Einsatzkonzept-der-Polizei-ist-aufgegangen;art930,1604485,C::cme119714,3077290#

Eine Debatte zur Diskussion um ein NPD-Verbot

Wie wehrhaft ist unsere Demokratie?

Seit bekannt geworden ist, dass die mordende rechtsterroristische Terrorzelle „NSU“ enge personelle Verbindungen zu mindestens einem hohen NPD-Funktionär in Thüringen hatte, ist die Diskussion über ein NPD-Verbot wieder neu entbrannt. Ein Parteiverbot gilt jedoch als die schärfste Waffe der wehrhaften Demokratie und ist dementsprechend mit hohen juristischen Hürden verbunden. Zudem ist ein solches Verbot ein gravierender Eingriff im Rahmen einer Gesellschaft, die sich als pluralistisch begreift. Andererseits stellt sich die Frage, ob eine Partei, die die Demokratie bekämpft, über die Parteienfinanzierung strukturell durch eben jene Demokratie unterstützt werden darf. Welche Rolle spielt die NPD in der deutschen Gesellschaft und Politik? Gibt es Alternativen zum Verbot? Und welche Folgen hätte ein mögliches NPD-Verbot?

Diese Fragen diskutieren wir im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit

  • Steffi Lemke, politische BundesgeschäftsfĂźhrerin von BĂźndnis 90/Die GrĂźnen
  • Andreas Speit, Journalist und Autor (u.a. „Neonazis in Nadelstreifen“) und
  • Anna Mehrer, Miteinander e.V.


Veranstaltungsort und -zeit:

Donnerstag, 22. März 2012
19.00 Uhr

Evgl. Gemeindezentrum Sankt Georg (Georgenstraße 15)
Dessau-Roßlau

Nachbetrachtung und Danksagung fĂźr eure Mithilfe! – 10. März 2012 – Anti-Nazi-Demo

Liebe Freundinnen und Freunde,

liebe MitdemonstrantInnen,

 

ich bin immer noch fasziniert und erfreut, über das, was wir am Samstag in Dessau-Roßlau erreicht haben. Vielen Dank für eure tatkräftige Unterstützung. Ohne euch wären wir nicht so breit aufgestellt gewesen!!!

Wir Grüne haben maßgeblich dazu beigetragen, dass die Nazis nicht ungehindert durch unsere Stadt ziehen konnten. Beinahe hätten wir es geschafft sie komplett zu stoppen. Leider hat dann die Polizei mit zweifelhaften Mitteln die Nazis durch unsere Reihen geführt und unsere Aktion unterlaufen.

Unser besonderer Dank geht an alle auswärtigen MitstreiterInnen und UnterstĂźtzerInnen aus den anderen Kreisverbänden, sowie unseren Landtagsabgeordneten, die neben dem blosen Beobachten auch spontane Veranstaltungen auf der Strecke der Nazis angemeldet haben. Außerdem mĂźssen wir uns bei den MitstreiterInnen am Info-Telefon bedanken, ohne die die Koordination unserer Aktionen deutlich schwieriger oder nahezu unmĂśglich geworden wäre. (mehr …)

AUFRUF – zwei Neonazikundgebungen am 10. & 07. März 2012 in Dessau-Roßlau

Mahnwache – LICHTER GEGEN RECHTS – Gemeinsam fĂźr Vielfalt und Weltoffenheit
07. März 2012 //17.00 Uhr
Dessau-Roßlau // Heidestraße/Ecke Klughardtstraße
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Gegendemo – GELEBTE DEMOKRATIE STATT BRAUNER UNGEIST
10. März 2012 //ab 10.00 Uhr
Dessau-Roßlau //Vorplatz-Hauptbahnhof
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Am 10. und am 7. März wollen wieder hunderte Nazis das Gedenken an die Opfer des Bombenangriffs auf Dessau fßr ihre menschenverachtende Ideologie missbrauchen.  Dazu sagen wir Nein!
Dessau-Roßlau soll nicht erneut zum Aufmarschgebiet rechter und rechtsextremer Hetzer werden. Wir lassen nicht zu, dass Geschichte umgedeutet wird! Wir sind Bürgerinnen und Bürger aus Dessau-Roßlau und wir wollen verhindern, dass wie in jedem Jahr seit 2005 anlässlich der Bombardierung Dessaus 1945 der braune Mob in unserer Stadt aufmarschiert!
Wir werden nicht zulassen, dass hunderte Nazis unwidersprochen ihre geschichtsrevisionistische Propaganda durch unsere Straßen tragen!

Veranstaltungshinweis: So viel Hitler war selten

Ein Vortrag von Daniel Erk zur Banalisierung des BĂśsen

Daniel Erk analysiert und kommentiert in seinem neuen Sachbuch „So viel Hitler war selten“ ein erstaunliches Zeitphänomen. Ob in der Werbung, den Medien oder im politischen Streit – Hitler ist wieder überall. Seine These: Durch die sorglose Omnipräsenz des Mannes mit dem kleinen Bart, der als das personifizierte Grauen gilt, wird die Zeit des Nationalsozialismus banalisiert und die eigentliche Gefahr des Faschismus unterschätzt. Verliert das Schreckliche seinen Schrecken?

Seit 2006 betreibt der Journalist und Autor Daniel Erk für die „taz“ den ‚Hitlerblog‘, der im Jahr 2010 als bestes Weblog des Jahres mit dem LeadAward in Bronze ausgezeichnet wurde. In seinem Vortrag zum Buch erklärt der Autor „warum der Mann mit dem kleinen Bart nicht totzukriegen ist“. Im Anschluss an den Vortrag laden wir zur Diskussion.

in Dessau: 08. März 2012 um 19.00 Uhr im Klub im Bauhaus Dessau (Gropiusallee 38) (mehr …)

Projekt Europa in Gefahr? – Grüne Wege aus der Euro-Krise

Am 05.03.2012 um 19:00 Uhr

in der Volkshochschule Dessau-Roßlau (BBFZ), Erdmannsdorffstraße 3, 06844 Dessau-Roßlau

mit:

Steffi Lemke (Politische Bundesgeschäftsführerin BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN)
Sven Giegold (Europaabgeordneter BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, finanz- und wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Grünen/EFA)
Christoph Erdmenger (Landtagsabgeordneter BÜNDNIS  90/ DIE GRÜNEN, wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion)
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