Aufruf: Nazi-Aufmarsch am 10. M├Ąrz verhindern!

Der KV Dessau-Ro├člau ruft Sie und Euch auf, den Nazis am 10. M├Ąrz gemeinsam mit uns friedlichen, fr├Âhlichen und entschlossenen Protest entgegenzusetzen.

GR├ťNER Aufruf: Nazi-Aufmarsch in Dessau-Ro├člau verhindern!

Am 10. M├Ąrz wollen wieder hunderte Nazis das Gedenken an die Opfer des Bombenangriffs auf Dessau f├╝r ihre menschenverachtende Ideologie missbrauchen.

Dazu sagen wir Nein!

Dessau-Ro├člau soll nicht erneut zum Aufmarschgebiet rechter und rechtsextremer Hetzer werden. Wir lassen nicht zu, dass Geschichte umgedeutet wird!

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Gr├╝ner Stammtisch

Liebe Freundinnen und Freunde,

Wir laden Euch ein zum gr├╝nen Stammtisch

am Donnerstag, den 23. Februar 2012, um 20.00 Uhr
in die Schwabestube im Schwabehaus, Johannisstra├če 18, 06844 Dessau

zum Thema „Dessau-Ro├člau – bunt oder braun?“

mit Steffi Lemke (Politische Bundesgesch├Ąftsf├╝hrerin von B├ťNDNIS 90/DIE GR├ťNEN), Harold Ibanez Vaca (Ausl├Ąnderbeauftragter Dessau-Ro├člau) und Mario Bialek (Fachmann f├╝r lokalen Rechtsextremismus)

Allj├Ąhrlich im M├Ąrz marschieren Neonazis der freien Kameradschaften in Dessau-Ro├člau auf. Mit einem sogenannten Trauermarsch versuchen die Rechtsextremisten den Gedenktag der Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg umzudeuten und f├╝r ihre Propaganda zu nutzen. Seit Jahren auch wehren sich die Menschen in dieser Stadt gegen den Missbrauch ihrer Geschichte. Das Netzwerk „Gelebte Demokratie“, bei welchem auch B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen mitarbeitet, ruft alle B├╝rgerinnen und B├╝rger dazu auf, am 10. M├Ąrz 2012 Gesicht zu zeigen und damit gemeinsam f├╝r eine freie, offene und vielf├Ąltige Stadt einzutreten.

Frei, offen und vielf├Ąltig, so f├╝hlt sich Dessau-Ro├člau im Moment nicht an. Vielf├Ąltig sind jedoch die Ereignisse, die verbunden sind mit Gewalt gegen Menschen oder menschenfeindlichen Ausf├Ąllen.
Ereignisse, die noch Aufkl├Ąrung und Diskussion bed├╝rfen und, die f├╝r politischen Z├╝ndstoff sorgen und politisch auch ausgenutzt werden. Der Stammtisch soll einen Beitrag f├╝r die notwendige Diskussion leisten. Au├čerdem soll die Frage, was wir tun k├Ânnen, damit rechtsextremes und ausl├Ąnderfeindliches Gedankengut keinen Platz mehr in unserer Stadt hat, diskutiert werden.

Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnahme und angeregte Diskussionen.

Netzwerk ruft ab 30. Januar 2012 zu regelm├Ą├čigen Mahnwachen an der Dessauer Friedensglocke auf

F├╝r ein vielf├Ąltiges und demokratisches Dessau-Ro├člau ÔÇô BUNT STATT BRAUN

Das B├╝rger_innenb├╝ndnis GELEBTE DEMOKRATIE in Dessan-Ro├člau mobilisiert ab sofort jeden Montag ab 19.00 Uhr zur Mahnwache ÔÇťF├╝r ein vielf├Ąltiges und demokratisches Dessau-Ro├člau ÔÇô BUNT STATT BRAUN ÔÇô Keine Gewalt!ÔÇŁ. Den Auftakt bildet dabei eine Kundgebung am 30. Januar 2012. Das Netzwerk will damit ein deutliches und wahrnehmbares Zeichen setzen, gerade und vor allem nach den j├╝ngsten Ereignissen in der Stadt. Mit einem gr├╝nen Band an der Kleidung soll dabei ein Signal des aufeinander Zugehens symbolisiert werden. Gleichzeitig verwahrt sich GELEBTE DEMOKRATIE auf das entschiedenste dagegen, dass die Sorge um ein Menschenleben nach der Messerattacke auf einen Dessauer Jugendfu├čballtrainer von rechtsextremen und rassistischen Deutungen jedweder Couleur instrumentalisiert wird. Diese intolerante Hetze sch├╝rt Aggressionen und erschwert den so dringend notwendigen Dialog. Die Perspektive f├╝r ein friedliches und menschliches Miteinander kann nur lauten: Keine Gewalt! Geben wir einander ein Signal des Friedens mit einem GR├ťNEN BAND DER HOFFNUNG an unserer Kleidung, dass den Willen zum Gespr├Ąch und des aufeinander Zugehens symbolisiert. Zeigen wir damit, dass wir f├╝r Gewaltfreiheit in Wort und Tat stehen und mit unserem Gesicht f├╝r die demokratische Stadtgesellschaft eintreten.

weitere Informationen unter: www.gelebtedemokratie.de

facebook: http://www.facebook.com/pages/Gelebte-Demokratie/311831145518846?sk=photos

Ernste Themen vor romantischer Kulisse

B├╝ndnisgr├╝ne laden zum Neujahrsempfang in Ro├člauer ├ľlm├╝hle.

MZ-Artikel vom 28. Januar 2012

ROSSLAU/MZ – Es war ein Experiment, was die B├╝ndnisgr├╝nen da wagten. Der Kreisverband Dessau-Ro├člau erkor f├╝r den Neujahrsempfang erstmals nicht das Schwabehaus als die f├╝r diesen Anlass angestammte Lokalit├Ąt aus, sondern betrat Neuland am n├Ârdlichen Elbufer.

Der Anblick mutet nachgerade romantisch an. Ein kleiner Bollerhandwagen mit Kindersitzchen steht vor der T├╝r. Der Sonnenschirm h├Ątte tags├╝ber tats├Ąchlich n├╝tzliche Dienste verrichten k├Ânnen. Aber das F├Ąhnchen reckt sich k├╝hn hinauf in den sternklaren Nachthimmel hinter dem Sichelmond. Als Anschrift ist die Ro├člauer Hauptstra├če 108a gew├Âhnungsbed├╝rftig, als Adresse hingegen umso mehr angesagt und nachgefragt. Die ├ľlm├╝hle baut sich imposant in der Dunkelheit auf, ├╝ber vier Ebenen bis unters Dach erleuchtet. Nebenan pl├Ątschert leise die Rossel auf ihrem Weg hin zur M├╝ndung in die Elbe. Der historische Fachwerkbau, heute als Mehrgenerationenhaus belebt und beliebt, macht Eindruck. „Wir sind ├╝beraus begeistert von diesen vielf├Ąltigen Angeboten f├╝r die Ro├člauer Kinder, Jugendlichen und Senioren“, sagt Vorstandssprecher Christoph Ka├čner nach einem Treppauf-Treppab-Rundgang durch das Haus. „Wenn wir in Dessau die Mittel f├╝r die ‚Soziale Stadt‘ doch so gezielt in das Soziokulturelle Zentrum Heideschule h├Ątten lenken k├Ânnen, w├Ąre da vielleicht Vergleichbares entstanden – an einem der sozialen Brennpunkte unserer Stadt“, bedauert Stefan Giese-Rehm. Der Stadtrat und Fraktionsvize von B├╝rgerliste/Die Gr├╝nen hat die Debatte direkt miterlebt, als die f├╝r die etwaige 2,5 Millionen-Investition n├Âtigen Eigenmittel in H├Âhe von 800 000 Euro in der Stadt nirgendwo loszueisen waren. (mehr …)

Netzwerk ruft zu friedlichen Protesten gegen Neonazi-Aufmarsch in Dessau auf

F├╝r den 10. M├Ąrz 2012 haben Neonazis aus dem Spektrum der sogenannten freien Kameradschaften eine┬áDemonstration in Dessau-Ro├člau angek├╝ndigt. Bereits in den vergangenen Jahren┬ámarschierten Rechtsextremisten rund um den┬á7. M├Ąrz auf, um anl├Ąsslich des Jahrestages der Bombardierung der Stadt im Zweiten Weltkrieg ihre geschichtsrevisionistische Weltsicht zu verbreiten (mehr hierÔÇŽ und hierÔÇŽ). Zahlreiche Initiativen, Vereine, Bildungstr├Ąger, Unternehmen┬áund Kulturinstitutionen┬ásowie engagierte┬áEinzelpersonen haben sich im Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE┬ázusammengefunden, um diesem braunen Aufzug einen demokratischen und friedlichen Protest entgegenzusetzten.┬áSo┬áwerden zahlreiche Kundgebungen, Mahnwachen, kulturelle Events und ein zentrales B├╝hnenprogramm organisiert.┬áDas breite┬áB├╝rgerb├╝ndnis hatte bereits┬áim Oktober┬á2011┬ádie demokratischen┬áKr├Ąfte der Stadt versammelt, um┬áden Protest gegen den geplanten Bundesparteitag der neonazistischen NPD┬ázu koordinieren┬á(mehr hierÔÇŽ). Zudem machte das Netzwerk mit einer WOCHE GELEBTER DEMOKRATIE (mehr dazu hierÔÇŽ)auf sich aufmerksam. (mehr …)

KEINE GEWALT

Anl├Ąsslich der aktuellen Entwicklungen zu den geplanten Demonstrationen am Samstag den 21.01.2012 in Dessau-Ro├člau erkl├Ąrt der Kreisverband von B├ťNDNIS 90/DIE GR├ťNEN Dessau-Ro├člau:

Wir haben gro├če Hochachtung vor dem Wunsch von Andre Schubert, der zur Nicht-Teilnahme an der angemeldeten Demonstration am Samstag aufruft. Diesen Wunsch m├Âchten wir unterst├╝tzen. Mitgef├╝hl und Solidarit├Ąt wird an diesem Samstag nicht auf einer Demonstration gezeigt.
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