Campus Tour zum Thema Allgemeing├╝ter

[singlepic id=953 w=320 h=240 float=left] Zur Campus Tour unter dem Motto „Wem geh├Ârt die Welt oder Wir sind reicher als wir denken.“ lud die Heinrich-B├Âll-Stiftung Sachsen-Anhalt am 18.10.2010 ins Bauhaus ein. Vor circa 30 interessierten Dessau-Ro├člauerInnen referierte die ausgewiesene Commons-Expertin Silke Helfrich ├╝ber Zugang, Nutzung, Entnahme, Ver├Ąu├čerung und Kontrolle von Allgemeing├╝tern. Sie sprach davon, dass Eigentum au├čschlie├čenden Nutzenscharakter gegen├╝ber Dritten hat und schlussfolgerte hieraus, dass Eigentum ein soziales Verh├Ąltnis sei. Hierbei berief sie sich auf den englischen Philosophen John Locke, der bereits im 17. Jahrhundert die Frage stellte: „Was kann ein Mensch allein besitzen?“ und zur Erkenntnis kam: „Nicht mehr als er selbst nutzen kann.“

„Es ist doch absurd, dass 7 % aller Deutschen Aktien besitzen, aber 80 Millionen tagt├Ąglich vor den Nachrichten die Aktienkurse serviert bekommen.“ so Helfrich, und weiter: „Nicht ein Dollar oder ein Euro ist ein Anteil an einer Gesellschaft, sondern ein Mensch.“

„Allgemeinwohl steht in der Politik der Bundesregierung weit hinter Wirtschaftlichkeit und Wachstum, wie man an Stuttgart 21 oder der Verl├Ąngerung der Atomkraftwerke sehen kann.“, so Bastian George und Stefan Krabbes vom Kreisvorstand von B├╝ndnis 90/Die Gr├╝nen.

Weiterf├╝hrende Informationen ├╝ber das Thema der Allgemeing├╝ter finden Sie auch unter: www.commonsblog.de

2. Schwabenstreich bringt noch mehr Leute auf die Stra├če

2010-10-09Stuttgart21_Dessau2003Am Sonnabend den 9. Oktober kamen in DessauÔÇôRo├člau rund 50 Leute zusammen, um zum zweiten Mal ihre Solidarit├Ąt mit den friedlichen Demonstranten in Stuttgart zu zeigen. Bundesweit gab es etwa 30 ├Ąhnliche Aktionen, bei denen die Teilnehmenden 60 Sekunden lang ihrem Protest mit Trillerpfeifen, Topfdeckeln und Vuvuzelas Ausdruck verliehen. (mehr …)

Solidarit├Ąt mit den Gegner des Bauprojektes Stuttgart 21 – 2. Aktion am Samstag!

Wann: am 09.10. um 17.00 Uhr
Wo: Hauptbahnhof, Dessau-Ro├člau, Haupteingang

Bereits zum zweiten Mal rufen die Dessau-Ro├člauer Gr├╝nen dazu auf, sich mit den Demonstranten in Stuttgart solidarisch zu zeigen.

Dazu erkl├Ąrt Steffi Lemke, Kreisvorsitzende in Dessau-Ro├člau: „Es ist trotz der Berufung von Heiner Gei├čler nicht zu einer ├änderung der Situation gekommen. Im Gegenteil, die ├äu├čerungen von Gei├čler, Ministerpr├Ąsiden Mappus und Bahnchef Grube sind an Widerspr├╝chlichkeit nicht zu ├╝berbieten. Au├čerdem steht noch immer eine Entschuldigung des Ministerpr├Ąsidenten f├╝r die Eskalation des Polizeieinsatzes in der letzten Woche aus.“ (mehr …)

Bilder von der Solidarit├Ątsaktion mit Stuttgart 21 in Dessau-Ro├člau

Zu der spontanen Solidarit├Ątsdemonstration mit den Gegnern des Bauprojektes „Stuttgart 21“ kamen in Dessau-Ro├člau gestern ├╝ber 30 Leute. Hier ein paar erste Eindr├╝cke.

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Hier gibt es au├čerdem weitere Impressionen von ├╝ber 30 ├Ąhnlichen Aktionen bundesweit:

Solidarit├Ątsaktion f├╝r Stuttgart 21 – „Schwabenstreich“ am 01.10.2010

Zu einer Solidarit├Ątsaktion mit den Protesten gegen das Bauvorhaben Stuttgart 21 rufen die Gr├╝nen in Dessau-Ro├člau auf.

Dazu erkl├Ąrt Steffi Lemke, Kreisvorsitzende in Dessau-Ro├člau: „Was gestern in Stuttgart passiert ist, ist entsetzlich und inakzeptabel. Das Vorgehen der Polizei gegen├╝ber den Demonstranten ist an Brutalit├Ąt und R├╝cksichtslosigkeit nicht zu ├╝berbieten. Wer mit Pfeffergas und Wasserwerfern auf friedlich demonstrierende Menschen losgeht – darunter viele Sch├╝ler und Rentner – schadet der Demokratie, schadet dem politischen Klima in unserem Land. Ministerpr├Ąsident Mappus hat offenbar jegliches Ma├č verloren.“ (mehr …)

100.000 demonstrieren gegen Atomkraft – Wir waren mit dabei

[singlepic id=922 w=250 float=right] Als sich die Gruppe aus 26 Dessau-Ro├člauer Gr├╝nen und Unterst├╝tzern am Samstag morgen am Hauptbahnhof traf, wusste sie noch nicht, dass sie in Berlin eine der gr├Â├čten Anti-Atom-Demonstrationen erleben w├╝rde, die Deutschland bisher gesehen hatte. Doch gegen 13 Uhr war auf dem George-Washington-Platz in Berlin klar, dass aus der ganzen Republik Atomkraftgegner in die Hauptstadt gekommen waren um gegen Laufzeitverl├Ąngerungen von Atomkraftwerken zu protestieren. Am 05. September 2010 hatte die schwarz-gelbe Bundesregierung beschlossen, den Atomausstiegsvertrag, wie er im Jahr 2000 gemeinsam mit den Energiekonzernen geschlossen wurde, aufzuheben und AKWs l├Ąnger am Netz zu lassen. (mehr …)