Bastian

Zukunft der Schulsozialarbeit in Dessau-Roßlau

Grüner Stammtisch

Der Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dessau-Roßlau lädt zum Stammtisch zum Thema „Schulsozialarbeit“

am 14. März um 19:00 Uhr in die Essbar im Schwabehaus, Johannisstraße 18, 06844 Dessau-Roßlau ein. 

Bastian George, Stadtratskandidat und Jugendhilfeausschussmitglied, trifft Wolfgang Aldag, bildungspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion, sowie Akteurinnen und Akteure aus der Schulsozialarbeit. Gemeinsam wollen wir besprechen, wie und unter welchen Voraussetzungen Schulsozialarbeit langfristig verankert werden kann und soll. Brauchen wir verbindliche Standards, um eine Qualitätssicherung der Schulsozialarbeit und ihre Weiterentwicklung zu gewährleisten? Wie sehen diese aus und welche Bedingungen braucht Schulsozialarbeit, damit Kinder und Jugendliche langfristig von ihr profitieren können? Gerne möchten wir das Gespräch im gemeinsamen Austausch mit Expertinnen und Experten und Interessierten aus der Stadt Dessau-Roßlau zu diesen Fragen führen.

Jede Schule braucht Schulsozialarbeit – so die einhellige Erkenntnis und Forderung des Jugendhilfeausschusses Dessau-Roßlau. Ein Positionspapier zur Weiterführung der Schulsozialarbeit, das vom Stadtrat bestätigt wurde, fordert das Land auf Schulsozialarbeit gesetzlich zu verankern und mit einer entsprechenden Finanzierung zu untersetzen. In Dessau-Roßlau sind an 25 Schulstandorten 23 SchulsozialarbeiterInnen tätig.

Weil Schulsozialarbeit die Menschen in Sachsen-Anhalt stärkt, wollen wir, dass Schulsozialarbeit ein fester Bestandteil unserer Bildungslandschaft bleibt. Unser Ziel ist es, dass alle Kinder und Jugendlichen an unseren Schulen langfristig von Schulsozialarbeit profitieren können. Ein erster Schritt dafür sehen wir darin, das im Rahmen des ESF-Programms „Schulerfolg sichern“ aufgebaute Netzwerk der Schulsozialarbeit mit all ihren professionellen Akteurinnen und Akteuren zu erhalten. Dieser erste Schritt für den langfristigen Erhalt der Schulsozialarbeit wurde im Rahmen der Haushaltberatungen beschlossen.

Aldag macht aber deutlich, dass dies nur der erste Schritt sein kann. „Wir müssen mehr als die Schulsozialarbeit erhalten. Die 14 Netzwerkstellen und die landesweite Koordinierungsstelle im Land haben sich zu einer Schlüsselfigur für die Bildungslandschaft entwickelt.“

Bastian George

Kreisverband Dessau-Roßlau
Ferdinand-von-Schill-Str. 37
06844 Dessau-Roßlau

Telefon: 0340/51 66 732
Mobil: 0176/32 87 28 48
Mail: bastian.george@gruene-dessau.de

WWW.GRUENE-DESSAU.DE

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Mehr Personal für Streetwork

Schild GESCHLOSSEN am Jugendclub ©-Markus-BormannDie Erwartungen an die Kinder- und Jugendhilfe sind groß und die Aufgaben wachsen kontinuierlich. Doch besteht vor dem Hintergrund des bereits vollzogenen und weiter drohenden Strukturabbaus und des zunehmenden Finanzdrucks die Möglichkeit, diese Erwartungen zu erfüllen? Gerade im Hinblick auf die gegenwärtige Situation um die Jugendgruppe am Schillerplatz in Roßlau und dem JC „Blitzableiter“, wird deutlich, dass eine weitere Konsolidierung im Bereich der Jugendhilfe Strukturen faktisch unwiederbringlich zerstört. Alle Möglichkeiten der Einsparungen in diesem Bereich sind erschöpft. (mehr …)

Frohe Ostern auch für Hühner

Frohe Ostern auch für die Hühner – Wie geht das?Die Bundestagsabgeordnete Steffi Lemke, die Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Cornelia Lüddemann und ein „Huhn“ verteilen Ostereier und wünschen Frohe Ostern, nicht nur für uns Menschen, sondern auch für die Hühner.

Wie das geht, lesen Sie im verlinkten Flyer.

Flyer: Osteraktion_Flyer_final

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Kein Schnabelkürzen mehr!

Anfang 2017 will der Handel deutschlandweit gänzlich auf Eier von schnabelgekürzten Hennen verzichten. Es ist großartig, dass er somit auf den Wunsch der Kundinnen und Kunden nach mehr Tierwohl reagiert. CDU und SPD in Sachsen-Anhalt sind dem Antrag von uns Grünen leider nicht gefolgt, jetzt Maßnahmen zur Vorbereitung der Betriebe in Sachsen-Anhalt zu treffen.

Doch der Handel geht bereits voran, Kaufland hat am 2. März mit dem Verkauf von Eiern von Legehennen ohne gekürzten Schnabel begonnen. Die Eier stammen aus Legebetrieben in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. EDEKA und REWE listen solche Eer seit November 2014 aus niedersächsischen Modellställen. Die Eier sind künftig mit dem Aufdruck „von Legehennen ohne gekürztem Schnabel“ versehen.

 

Kein Ei mit der Drei

Die meisten Handelsketten haben auf Wunsch ihrer Kundinnen und Kunden Käfigeier (der Kode auf dem Ei zeigt als erstes eine 3) bereits aus den Regalen genommen. Heute stammen über 95 Prozent der an Endkunden verkauften Schaleneier aus alternativen

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Doch in vielen verarbeiteten Produkten wie Nudeln, Backwaren oder Eierspeisen werden nach wie vor Käfigeier eingesetzt – ohne Kennzeichnung. Dort können die Verbraucherinnen und Verbraucher Eier aus Qualhaltung nur ächten, wenn sie Bio-Produkte kaufen. Darum fordern wir die Ausweitung der Eierkennzeichnung auch auf verarbeitete Produkte.

Bruder Hahn:

Männliche Küken aus der Legehennenzucht setzen zu langsam Fleisch an. Sie werden aus wirtschaftlichen Gründen daher zumeist sofort getötet. Doch es gibt Initiativen im Biolandbau wo Sie durch wenige Cent Aufpreis pro Ei die Aufzucht der Bruderhähne finanzieren. Diese Eier gibt es bisher nur in Bioläden, zum Beispiel Marke „ei care“ oder Eier aus der Bruderhahn-Initiative (BID).

Familienbüro – Was ist das und was soll das?

Foto: luxuz::. / Quelle PHOTOCASE

Stammtisch „Grüner Bereich“:

Der Kreisverband von Bündnis90/Die Grünen Dessau-Roßlau lädt zum kommenden Stammtisch zum Thema “Familienbüro – Was ist das und was soll das?“

26. März um 19:00 Uhr, Schwabestube im Schwabehaus, Johannisstraße 18, 06844 Dessau-Roßlau

Olaf Schroth ist Leiter des Bürger- & Familienservice in Jena und wird aus seiner Arbeit berichten und Erfahrungen teilen. Bastian George, Mitglied des Jugendhilfeausschusses in Dessau-Roßlau, wird Fragestellungen aus der Perspektive unserer Stadt aufwerfen und zur Diskussion stellen. (mehr …)

Stärkung statt Streichung

EhrenamtBeiräte sollen künftig Aufgaben des Ausländer- und Seniorenbeauftragten übernehmen?

Bei der derzeitigen Änderung der Hauptsatzung unserer Stadt muss die Chance für mehr Formen der Bürgerbeteiligung und Bürgerinformation genutzt werden. „Den Plan der Einrichtung von Stadtteilbeiräten unterstützen wir ausdrücklich, da dies den Bürgerinnen und Bürgern in den Innenstadtquartieren mehr Mitbestimmung ermöglicht“, kommentiert Bastian George, Kreissprecher von Bündnis 90/Die Grünen die derzeitige Diskussionslage. „Überlegungen, die Aufgabe von Beauftragten, wie dem Ausländerbeauftragten oder ggf. auch dem Seniorenbeauftragten den jeweiligen Beiräten zu übertragen und damit die Beauftragten abzuschaffen, lehnen wir jedoch ausdrücklich ab.“ (mehr …)