Dessau

Filmabend AUF DER KIPPE – Dokumentarfilm aus der Lausitz

150308_A2_Plakat_ADK_A4Vier Jahre lang hat Regisseur Marco Kühne mit seinem Team Menschen begleitet, die im Lausitzer Braunkohlenrevier leben und unter den Braunkohletagbauen und – kraftwerken leiden. Entstanden ist ein berührender Dokumentarfilm über den unermüdlichen Kampf gegen die Braunkohleverstromung in der Lausitz.

4. Mai 2016  I  Schwabehaus, Johannisstraße 18, 06844 Dessau-Roßlau

Der Film, co-finanziert mit Hilfe einer Crowdfunding-Kampagne, zeigt Menschen in Ausnahmesituationen: Welche Auswirkungen hat der drohende Verlust von Heimat? Wie verarbeiten wir die Vernichtung von jahrhundertealten wertvollen Natur- und Kulturgütern? Wie die Tatsache, dass sich immer noch Bagger mit zerstörerischer Gewalt landschaftsfressend bis vor unsere Haustüren vorankämpfen? Und wie passt das Ganze in die aktuelle Diskussion um unser Klima, welches durch die Braunkohleverstromung massiv bedroht wird? Wie ernst ist es den Politik mit der Energiewende, auch in Sachsen-Anhalt? Im Anschluss an den Film bietet sich Gelegenheit zum Gespräch mit AktivistInnen von „Ende Gelände in der Lausitz“, dem Aktionscamp am Pfingst-Wochenende vom 13. bis 16. Mai 2016.

Der Eintritt ist kostenlos.

Mehr Personal für Streetwork

Schild GESCHLOSSEN am Jugendclub ©-Markus-BormannDie Erwartungen an die Kinder- und Jugendhilfe sind groß und die Aufgaben wachsen kontinuierlich. Doch besteht vor dem Hintergrund des bereits vollzogenen und weiter drohenden Strukturabbaus und des zunehmenden Finanzdrucks die Möglichkeit, diese Erwartungen zu erfüllen? Gerade im Hinblick auf die gegenwärtige Situation um die Jugendgruppe am Schillerplatz in Roßlau und dem JC „Blitzableiter“, wird deutlich, dass eine weitere Konsolidierung im Bereich der Jugendhilfe Strukturen faktisch unwiederbringlich zerstört. Alle Möglichkeiten der Einsparungen in diesem Bereich sind erschöpft. (mehr …)

Stadt, Land, Zukunft?

image2Wir halten es für legitim und nötig, ein paar Tage vor der Landtagswahl auf das Verhältnis unserer Stadt zum Land einzugehen und Erwartungen für die Zukunft zu formulieren. Da die Städte und Kreise in Sachsen-Anhalt nicht über eine ausreichende eigene Finanzierungsbasis verfügen, bleiben wir abhängig von Landeszuweisungen. (mehr …)

Sondervotum bei Dessauer Fördermittelaffäre: „Haseloff steht im Mittelpunkt der Affäre“

IMG_5601Statements des Obmanns der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im 13. Parlamentarischen Untersuchungsausschusses („Dessauer Fördermittelaffäre“), Olaf Meister, und der Fraktionsvorsitzenden, Prof. Claudia Dalbert, zu der heutigen Debatte über den Abschluss der Arbeit des Ausschusses:

Meister:

„Dauerhaft bestehende Personalengpässe beim Landesverwaltungsamt verhinderten Kontrollen und zeitnahe Verwendungsnachweisprüfungen. Unangemeldete Vorort-Kontrollen fanden praktisch nicht statt: Das Fehlen einer konkreten arbeitsmarktpolitischen Zielsetzung und entsprechende Evaluierungen der Wirksamkeit der Förderung runden die Dessauer Fördermittelaffäre ab.“ (mehr …)

Stammtisch: Fördermittelbetrügereien in Dessau und Umgebung

FördermittelaktenEin Reigen aus zu viel Geld, zu viel Partei, zu viel Sportehrgeiz und zu viel Weiterbildungsindustrie

 26. November 2015, 19.00 Uhr, Ratskeller Dessau, Zerbster Str. 4a, 06844 Dessau-Roßlau

Was tun, wenn es der eigenen Baufirma nicht so gut geht? Was tun, wenn die favorisierte Fußballliga nicht dem eigenen Geldbeutel entspricht? Was tun, wenn man Beschäftigte eines Unternehmens schulen will oder muss und dafür kein Geld hat? (mehr …)

Herausforderung Flüchtlinge und Zuwanderung

Welt- und Kommunalpolitik sind oft weit von einander entfernt. Nicht in diesen Tagen. Auch für unsere Stadt ist die Ankunft zahlreicher Menschen auf der Flucht vor Krieg und auf der Suche nach einem besseren Leben eine große Herausforderung. Wir in der Fraktion Liberales Bürger-Forum / DIE GRÜNEN denken, dass Dessau-Roßlau diese Herausforderung bestehen kann. Dafür sind wir auf die Hilfe der „großen Politik“ aber auch auf Ihre Offenheit, Menschlichkeit und Ihr Augenmaß angewiesen, liebe Bürgerinnen und Bürger.

Wir stehen dafür, offen über Probleme, Ängste und Sorgen zu reden und nach Lösungen zu suchen. (mehr …)