Termine

Unser Programm für Dessau-Roßlau

Eine Stadt für Alle

Wir Grünen wollen weiterhin konstruktiv das Leben und die Zukunft unserer Stadt gestalten. Wir werben um Ihre Mitwirkung und um Ihre Stimme bei den Wahlen am 26. Mai 2019, um gestärkt unsere Arbeit für Dessau-Roßlau fortsetzen zu können.

Unser Wahlprogramm als Hörbuch:

– auf Spotify

– auf YouTube

oder als PDF-Datei zum lesen, schmökern und ausdrucken.

Mit drei Stadträten, etlichen berufenen Bürgerinnen und Bürgern und Aktiven in den Stadtteilbeiräten haben wir in den letzten fünf Jahren für Dessau-Roßlau gewirkt.

Die Einrichtung der Stadtteilbeiräte und der Beginn ihrer Arbeit ist ein Erfolg, der Beschluss für eine Kinder- und Jugendbeauftragte ebenso. In den fünf Haushaltsdiskussionen haben wir zahlreiche gute Weichenstellungen mitgestaltet. Die neue Schwimmhalle steht. Die Innenstadt nimmt am Bauhausmuseum und an der Kavalierstraße Gestalt an. 
Das Bauhausjubiläum wird festlich begangen und für eine positive Außenwirkung genutzt. Die Bauhausbuslinie verbindet die Bauhausbauten. Die Stadtmarketinggesellschaft wirbt mit frischen Konzepten für unsere Stadt. Das Radwegekonzept befindet sich in der Umsetzung, wenn auch nicht ganz in der Schnelligkeit die wir gern sehen würden. Der Elberadweg wird ab 2019 durch die Innenstadt geführt.

Doch es gibt noch viel zu tun. Wir wollen eine Stadt, welche stärker für den sozialen Zusammenhalt wirkt. Es reicht nicht, wenn die Kommune als Träger der sozialen Wohlfahrt nur im Rahmen von Pflichtaufgaben aktiv wird.
Die Transparenz und Informationsbereitstellung der Stadtverwaltung lassen weiter zu wünschen übrig. Wir streiten weiter für mehr Informationsrechte der Bürgerinnen und Bürger, mehr berufene Bürgerinnen und Bürger in den Fachausschüssen und eine stärkere Einbeziehung von Vereinen und Initiativen. 
Noch immer hat Dessau-Roßlau keinen Kulturentwicklungsplan. Es fehlen klare Zielsetzungen für die Entwicklung unserer kulturellen Einrichtungen und sichere Vereinbarungen mit dem Land über die Zukunft des Anhaltischen Theaters, der Anhaltischen Gemäldegalerie und der Anhaltischen Landesbücherei.

Seit der letzten Kommunalwahl 2014 haben insbesondere zwei Themen einen noch größeren  Stellenwert für unsere Arbeit bekommen. Eine Stadt mit der Bevölkerungsstruktur Dessau-Roßlaus braucht Zuwanderung, aber nur mit erfolgreicher Integration – egal ob aus Aachen oder Aleppo – bringt uns Zuwanderung weiter. Klimaschutz war für uns schon immer eines der wichtigsten Themen. Dessau-Roßlau hat, wie viele andere Kommunen in Deutschland, im vergangenen Sommer mehr denn je zuvor gespürt, was Klimakatastrophe bedeutet, und dass wir endlich konsequent handeln müssen.

Unsere Ansätze und Ziele für die nächsten fünf Jahre in Dessau-Roßlau haben wir in sechs Kapitel zusammengefasst:

Für Ihre Fragen und Anregungen stehen wir gern zu Gesprächen bereit – nicht nur am Wahltag!

Bündnis 90/DIE GRÜNEN Dessau-Roßlau

Grüner Stammtisch mit Guido Fackiner

Bundesgartenschau in Dessau-Roßlau – ein Impuls für Stadtentwicklung und Tourismus und ein Ausweg aus der Schlossplatzfalle?


Am Donnerstag, den 25. April 2019 um 19.00 Uhr
im Café-Bistro Lily am Alten Theater ( Am Lily-Herking-Platz 1),

stellen wir unseren Vorschlag für eine Bundesgartenschau für Dessau-Roßlau zur Diskussion. In den nächsten zwei Jahren soll geprüft werden, ob und wie sich Dessau-Roßlau für eine Bewerbung aufstellen kann und was ein BUGA-Prozess der Stadt bringt. Die Prüfung des Vorschlages wollen die Grünen nicht als Verwaltungsauftrag gestalten, hier ist ein ergebnisoffener Prozess mit breiter Bürgerbeteiligung zwingend notwendig. Die Vorschläge aus der knapp gescheiterten LAGA-Bewerbung für 2022 sollen in den Prozess einbezogen werden.

Den Impulsvortrag für den Stammtisch hält Guido Fackiner, Kandidat für den Stadtrat: „Wir wollen auch über die Frage reden, ob eine BUGA-Diskussion ein Ausweg nach vorn aus der verfahrenen Situation am Schlossplatz sein kann.“

ExpertInnen-Runde Schulsozialarbeit

Grüner Stammtisch

„Wir fordern eine dauerhafte Finanzierung der Schulsozialarbeit durch das Land“, so die einhellige Meinung in der Runde. Denn die Zeit ist knapp. Schon Ende 2020 läuft die EU-Förderung aus, mit der die Sozialpädagogen bislang finanziert werden. Wie es weiter geht und unter welchen Voraussetzungen, welche Standards gebraucht werden und wie Qualität entwickelt und gesichert werden kann, wurden am Donnerstagabend in der Schwabestube in Dessau diskutiert.

„Wir brauchen einen nahtlosen Übergang, andernfalls droht Fluktuation und uns zerbröselt die Struktur“, machte George klar. Der Arbeitsmarkt für SozialarbeiterInnen ist groß, den auch hier ist der Fachkräftemangel angekommen. „Viele der Kollegen schauen sich schon jetzt um. Wir wollen keine Projektförderung, wir brauchen Kontinuität“, beschreiben die SozialpädagogInnen die derzeitige Stimmung. „Wir brauchen schnellstens ein Signal in Richtung Zukunft! Bislang fehlen Lösungsvorschläge der Landesregierung.“

„Das Positionspapier aus Dessau-Roßlau hat etwas in Bewegung gesetzt. Das Land steht zur Schulsozialarbeit und hat dafür 31 und 34 Mio. für die Jahre 2020/2021 vorsorglich im Haushalt eingeplant“, erklärt Wolfgang Aldag, bildungspolitischer Sprecher der Bündnisgrünen Landtagsfraktion. „Schulsozialarbeit hat sich in Sachsen-Anhalt über Jahrzehnte weg zu einem wichtigen Bestandteil der Bildungslandschaft entwickelt und ist kaum noch weg zu denken, mittlerweile sind davon alle Fraktionen überzeugt. Ein Antrag der Koalitionsfraktionen soll Schulsozialarbeit durch ein Landesprogramm verstetigen. Hierfür soll im II. Quartal dieses Jahres ein Zeitplan vorgestellt werden. Ich werde den aktuellen Stand bei dem zuständigen Minister erfragen.“

Die Rund war nicht groß, aber dafür die Expertise. Neben dem Landesschulamt, Jugendamt und der LIGA der Wohlfahrtsverbände, nahmen mehrere SchulsozialarbeiterInnen und TrägervertreterInnen teil. „Wir haben uns eine Menge Hausaufgaben aufgegeben“, fast George die Diskussion zusammen. So sind beispielsweise Wahlprüfsteine, Bewerbung der Unterschriftenaktion und die finanzielle Absicherung der Stellen die in kommunaler Hand sind, angesprochen wurden. Jetzt geht es in die Umsetzung, um den Druck auf die Forderung zu erhöhen und den Erhalt der Schulsozialarbeit nicht nur in Dessau-Roßlau langfristig zu sichern.

Links:

Positionspapier – Weiterführung Schulsozialarbeit in Dessau-Roßlau: http://www.sessionnet.dessau.de/bi/getfile.asp?id=142406&type=do

Positionspapier der Landtagsfraktion (B90/Grüne): https://gruene-fraktion-sachsen-anhalt.de/fileadmin/images/dokumente/180917_Positionspapier_Schulsozialarbeit.pdf

Unterschriftenliste Aktionsbündnis der LIGA: https://docs.wixstatic.com/ugd/57f293_87501aec721340afa19b3a08d017b64e.pdf

Zukunft der Schulsozialarbeit in Dessau-Roßlau

Grüner Stammtisch

Der Kreisverband von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Dessau-Roßlau lädt zum Stammtisch zum Thema „Schulsozialarbeit“

am 14. März um 19:00 Uhr in die Essbar im Schwabehaus, Johannisstraße 18, 06844 Dessau-Roßlau ein. 

Bastian George, Stadtratskandidat und Jugendhilfeausschussmitglied, trifft Wolfgang Aldag, bildungspolitischer Sprecher der Landtagsfraktion, sowie Akteurinnen und Akteure aus der Schulsozialarbeit. Gemeinsam wollen wir besprechen, wie und unter welchen Voraussetzungen Schulsozialarbeit langfristig verankert werden kann und soll. Brauchen wir verbindliche Standards, um eine Qualitätssicherung der Schulsozialarbeit und ihre Weiterentwicklung zu gewährleisten? Wie sehen diese aus und welche Bedingungen braucht Schulsozialarbeit, damit Kinder und Jugendliche langfristig von ihr profitieren können? Gerne möchten wir das Gespräch im gemeinsamen Austausch mit Expertinnen und Experten und Interessierten aus der Stadt Dessau-Roßlau zu diesen Fragen führen.

Jede Schule braucht Schulsozialarbeit – so die einhellige Erkenntnis und Forderung des Jugendhilfeausschusses Dessau-Roßlau. Ein Positionspapier zur Weiterführung der Schulsozialarbeit, das vom Stadtrat bestätigt wurde, fordert das Land auf Schulsozialarbeit gesetzlich zu verankern und mit einer entsprechenden Finanzierung zu untersetzen. In Dessau-Roßlau sind an 25 Schulstandorten 23 SchulsozialarbeiterInnen tätig.

Weil Schulsozialarbeit die Menschen in Sachsen-Anhalt stärkt, wollen wir, dass Schulsozialarbeit ein fester Bestandteil unserer Bildungslandschaft bleibt. Unser Ziel ist es, dass alle Kinder und Jugendlichen an unseren Schulen langfristig von Schulsozialarbeit profitieren können. Ein erster Schritt dafür sehen wir darin, das im Rahmen des ESF-Programms „Schulerfolg sichern“ aufgebaute Netzwerk der Schulsozialarbeit mit all ihren professionellen Akteurinnen und Akteuren zu erhalten. Dieser erste Schritt für den langfristigen Erhalt der Schulsozialarbeit wurde im Rahmen der Haushaltberatungen beschlossen.

Aldag macht aber deutlich, dass dies nur der erste Schritt sein kann. „Wir müssen mehr als die Schulsozialarbeit erhalten. Die 14 Netzwerkstellen und die landesweite Koordinierungsstelle im Land haben sich zu einer Schlüsselfigur für die Bildungslandschaft entwickelt.“

Bastian George

Kreisverband Dessau-Roßlau
Ferdinand-von-Schill-Str. 37
06844 Dessau-Roßlau

Telefon: 0340/51 66 732
Mobil: 0176/32 87 28 48
Mail: bastian.george@gruene-dessau.de

WWW.GRUENE-DESSAU.DE

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Nazis in Dessau 1930- 2019

Stammtisch BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Der Kreisverband lädt am 28.02. um 19 Uhr zum Stammtisch ins Kiez in der Bertolt-Brecht-Straße 29A ein. 

Im März jährt sich die Bombardierung von Dessau zum 74.ten Mal. Auch in diesem Jahr wollen neue Nationalsozialisten und Faschisten diesen Tag wieder zu Verklärung des III. Reiches und zur Verhöhnung der wahren Opfer nutzen. Dem setzen sich immer wieder tausende Bürgerinnen und Bürger der Stadt Dessau-Roßlau entgegen. Im Rahmen der grünen Stammtische wird der Blick zurück in die Vergangenheit und den Nationalsozialismus in Dessau in den 1930er Jahren geworfen. Unter anderem werden die Themen: Schließung des Bauhauses 1934 und die Herstellung des Giftgases Zyklon B, dass die Nazis zur Vernichtungen von Hundertausenden Menschen eingesetzt hat, geworfen. Darüber hinaus wird das Aufflammen des neuen Nationalsozialismus in der heutigen Zeit beleuchtet. Darüber hinaus werden die aktiven Gruppen, die sich dem rechten Mob in den Weg stellen vorgestellt und ein Ausblick auf die geplanten Aktionen 2019 geworfen.

… und plötzlich waren sie weg! – „Biene Majas wilde Schwestern“

Film & Gespräch mit Steffi Lemke über die Folgen des Bienensterbens – eine Veranstaltung der Heinrich-Böll-Stiftung

Donnerstag | 25. Oktober 2018 | 18:30 Uhr

Kiez Kino | Bertolt-Brecht-Straße 29, Dessau

Eintritt frei

Der Dokumentarfilm „Biene Majas wilde Schwestern“ (45 min) stellt die Lebensräume und unglaubliche Vielfalt der Wildbienen in unserer Region vor, denn Insekten spielen eine enorm wichtige Rolle in unserem Nahrungskreislauf. Er hat bei zahlreichen Ausstrahlungen landesweit viele Besucher begeistert und zu konstruktiven Diskussionen angeregt. Die Heinrich-Böll-Stiftung zeigt ihn nun in Dessau.

Der Film macht auch deutlich: Ein Großteil unserer Lebensmittel kann nur dank der unglaublichen Bestäubungsleistung durch Bienen und wilde Insekten entstehen. Diese Abhängigkeit ist für uns Menschen grundlegend. Dennoch hat sich der Insektenbestand in den letzten 40 Jahren um 80 (!) Prozent verringert. Doch wenn Bienen, Hummeln und Schmetterlinge im Zuge des Artensterbens verschwinden, werden wir vor einem massiven Nahrungsproblem stehen.

Nach dem Film lädt die Heinrich-Böll-Stiftung zu einem Gespräch mit Steffi Lemke (Parlamentarische Geschäftsführerin und Naturschutzpolitische Sprecherin der Grünen Bundestagsfraktion) und Max Baumann (wesensgemäße Bienenhaltung Kleinfolgenreich e.V. und Immenhort e.V.) über Bienensterben, aktuelle Bedrohungen und fragt, was jede*r Einzelne tun kann, um Insekten beim Überleben zu unterstützen und welche Rolle politische Entscheidungen dabei spielen.