Menschenkette

EINE MENSCHENKETTE FÜR DESSAU-ROSSLAU 4.0

VORMERKEN_Postkarte_EINE_MENSCHENKETTE_FUER_DESSAU_ROSSLAU_2016_Seite_1BUNT STATT BRAUN am 12. MĂ€rz 2016

 

Wir rufen Sie / Euch dazu auf, am 12. MĂ€rz 2016 erneut eine MENSCHENKETTE um das Stadtzentrum zu bilden. Zuvor findet am Hauptbahnhof eine Auftaktkundgebung statt. Nach der MENSCHENKETTE wird es zudem ein buntes BĂŒhnenprogramm im Bereich des Dessauer Stadtparks geben. Damit treten wir ein fĂŒr Frieden und Freiheit, fĂŒr Achtung und Toleranz gegenĂŒber allen Menschen. (mehr …)

EIN TOLERANZPICKNICK FÜR ROSSLAU

UnbenanntEine Woche nachdem 250 Neonazis zusammen mit populistischen WutbĂŒrgern durch Roßlau zogen, planen die Rechtsextremisten am 13. Oktober 2015 erneut einen Aufmarsch. Wie schon vor 7 Tagen steht die Kundgebung unter dem Motto „Nein zum Asylantenheim in Roßlau“ und soll nach dem Vorbild der fremdenfeindlichen PEGIDA-Bewegung in einem so genannten „Lichterspaziergang“ durch Roßlau mĂŒnden. Das mit dieser perfiden Inszenierung gegen FlĂŒchtlinge gehetzt und an rassistische Vorurteile angeknĂŒpft werden soll, haben die hasserfĂŒllten RedebeitrĂ€ge und Sprechchöre vom 06. Oktober 2015 deutlich vor Augen gefĂŒhrt. Das wollen und werden wir nicht hinnehmen: Gemeinsam wollen wir ein Zeichen fĂŒr eine bunte, vielfĂ€ltige und weltoffene Stadt setzen. Das Netzwerk GELEBTE DEMOKRATIE ruft daher zusammen mit zahlreichen Roßlauer Vereinen, Initiativen, Kirchengemeinden und engagierten Einzelpersonen zur Protestaktion EIN TOLERANZPICKNICK FÜR ROSSLAU auf.


Mit unserem Protest wollen wir zeigen: FLÜCHTLINGE SIND WILLKOMMEN. Wir solidarisieren uns mit allen, die von rassistischer Hetze und rechter Gewalt betroffen sind. Wir sagen ja zu einer demokratischen BĂŒrgergesellschaft, an der alle Menschen gleichberechtigt teilhaben und in der FlĂŒchtlinge, Asylsuchende und Zuwander_innen willkommen sind.

Setzen wir ein kraftvolles Zeichen gegen Rassismus und Intoleranz!

Die Aktion – EIN TOLERANZPICKNICK FÜR ROSSLAU
Mit einem TOLERANZPICKNICK rund um das ehemalige Pflegeheim in der Roßlauer Waldstraße möchten wir einen symbolischen Schutzring um die zukĂŒnftige FlĂŒchtlingsunterkunft bilden. Bringen Sie dazu Tee, Kaffee, belegte Brote und bunte Tischdekorationen ebenso mit, wie jede Menge KreativitĂ€t und gute Protestlaune. Zum Abschluss der Aktion wird wieder eine MENSCHENKETTE gebildet. Dazu können Sie gern wieder bunte Eimer einpacken.

EIN TOLERANZPICKNICK FÜR ROSSLAU
13. Oktober 2015, 17.30 Uhr
Waldstr. 15, Roßlau

HINWEISE ZUR ANREISE
Parkmöglichkeiten finden Sie u. a. vor der Kleingartensparte “An der Rossel” direkt in der Waldstr. (ca. 3 Minuten Fußweg zum Kundgebungsort).

Vom Hauptbahnhof Dessau verkehrt zudem die Buslinie 20 (passende Abfahrtszeit: 16.30 Uhr) direkt zur Haltestelle “Roßlau (Elbe), Waldstraße”. Die Fahrzeit betrĂ€gt ca. 25 Minuten.

Sie können auch mit dem Zug vom Dessau Hauptbahnhof nach Roßlau fahren (passende Abfahrtszeiten: 16.49 oder 17.09 Uhr). Die Fahrzeit betrĂ€gt ca. 4 Minuten. Vom Bahnhof Roßlau mĂŒssen Sie ca. 15 Minuten Fußweg zum Kundgebungsort einplanen.

Alle Infos auch im Internet unter:

http://www.gelebtedemokratie.de/?p=979#more-979

und

http://www.partnerschaft-fuer-demokratie.de/index.php/38-demokratischer-protest-gegen-neonaziaufmarsch-am-13-oktober-2015-in-rosslau

Und natĂŒrlich zum Teilen und Multiplizieren auf Facebook:

https://www.facebook.com/gelebtedemokratie (mehr …)

Hat der der Staat versagt?

NSU-Akten

Quelle: gruene-fraktion-berlin.de

Vorstellung der Ergebnisse des NSU-Untersuchungsausschusses 5/1 des ThĂŒringer Landtages

Der ThĂŒringer Untersuchungsausschuss „Rechtsterrorismus und Behördenhandeln“ 5/1, der sich u.a. mit der Radikalisierung des NSU-Trios, dessen Untertauchen, der Fahndung sowie dem Handeln der ThĂŒringer Sicherheitsbehörden, beschĂ€ftigt hat, legte im August letzten Jahres seinen fast 1.900 Seiten starken Abschlussbericht vor. Dokumentiert wurden der Aufbau der Behörden nach der friedlichen Revolution, das Handeln der ThĂŒringer Justiz bei der Verfolgung rechter Straftaten, das Vorgehen der Polizei und vor allem auch die VorgĂ€nge im ThĂŒringer Verfassungsschutz. Doch aus welchen GrĂŒnden wird im Ergebnis von einem Staatsversagen gesprochen? Es wird versucht, einen Einblick in die Arbeit und die Erkenntnisse des NSU-UA in ThĂŒringen zu geben. Dazu lĂ€dt die Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Cornelia LĂŒddemann, herzlich alle Interessierten ein. Die Veranstaltung ist kostenfrei.

 

 

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