Gleichstellung

GrĂĽnes Wahlprogramm zur Europawahl 2019

Das grüne Europa-Wahlprogramm erneuert Europas Versprechen: Ökologisch, demokratisch und sozial. Mit einem klaren Ja zu Europa und einem Ja zur Veränderung Europas wollen wir die großen Herausforderungen unserer Zeit lösen.

Fällt Europa in den Nationalismus zurĂĽck oder begrĂĽndet sich die Europäische Union (EU) kraftvoll neu? Um diese Frage geht es bei der Europawahl im Mai 2019. Das grĂĽne Europa-Wahlprogramm „Europas Versprechen erneuern“ gibt eine klare Antwort: In sechs Kapiteln macht es das grĂĽne Versprechen fĂĽr ein ökologisches, demokratisches und soziales Europa.Wir wollen Europas Rolle in der Welt stärken und die EU wieder handlungsfähiger machen. Ziel ist es, die Klimakrise zu bekämpfen, Europas Demokratie zu verteidigen und fĂĽr sozialen Ausgleich innerhalb Europas zu sorgen. 

„Wir werden nicht zugucken, wenn die Demokratie angegriffen wird und wenn Grundrechte mit FĂĽĂźen getreten werden. Wir stellen uns gegen den Rechtsruck. Wir schĂĽtzen unsere Grundrechte, unsere Demokratie und unsere europäische Gemeinschaft„, so Spitzenkandidatin Ska Keller auf dem grĂĽnen Europa-Parteitag in Leipzig. Ko-Spitzenkandidat Sven Giegold: „Diese Europawahl wird eine der letzten groĂźen Wahlen weltweit sein, die noch rechtzeitig kommt, das Ruder fĂĽr den Klimaschutz herumzureiĂźen. Wir werden diese Europawahl zur Klimawahl machen!

Robert Habeck sieht Europa als Chance, die Handlungsfähigkeit von Politik wieder herzustellen: „Wenn Probleme und Herausforderungen – der Klimawandel, Migration, Krieg und Frieden, ein wild gewordener Kapitalismus – größer sind als die nationale Steuerkompetenz, dann mĂĽssen die Antworten transnational erfolgen.“ Annalena Baerbock: „Wir brauchen mehr Europa. Wenn wir wirklich die groĂźen UmbrĂĽche unserer Zeit angehen wollen, dann mĂĽssen wir als Europäer solidarisch fĂĽreinander einstehen.

Die stellvertretenden Bundesvorsitzenden Jamila Schäfer und Gesine Agena machten sich fĂĽr die Gleichberechtigung von Frauen und eine humane FlĂĽchtlingspolitik stark. Schäfer: „Menschenrechte sind selbstverständlich auch Frauenrechte und deswegen muss die EU immer die Geschlechtergerechtigkeit in den Blick nehmen!“ Agena: „Wir kämpfen fĂĽr ein Europa, das Menschen in Seenot rettet und das mit legalen Fluchtwegen das Recht auf Asyl wahrt.“

GrĂĽnes Wahlprogramm zur Europawahl 2019

Europas Versprechen erneuern. Europawahlprogramm 2019. (PDF)

“Unter Männern – Schwul in der DDR”

Film- und Filmgespräch – 22.10.2013 um 19:00 Uhr  im “Ehml. Puppentheater”, Ferdinand-Schill-Str. 07, 06844 Dessau

Interessierte sind herzlich eingeladen, an der kostenfreien Veranstaltung teilzunehmen!

Schwulsein war in der DDR kein Thema. Zum ersten Mal fragte ein Film, wie Schwule in der DDR gelebt haben – darunter der KĂĽnstler JĂĽrgen Wittdorf und der Friseur Frank Schäfer, der BĂĽrgerrechtler Eduard Stapel und John Zinner, der sein Coming-Out in einem kleinen Dorf im ThĂĽringer Wald erlebt hat. Befragt hat sie Ringo Rösener, Anfang der 1980er in der DDR geboren, der wissen will, ob er als erwachsener schwuler Mann dort hätte leben können. Eltern und GroĂźeltern kann man danach schlieĂźlich nicht fragen. (mehr …)

Frauenquote lebt von Vorbildern – Sachsen-Anhalt hat immer weniger davon

IMG_2786_bearb.Zur Entlassung der Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff erklärt die Landesvorsitzende Cornelia Lüddemann: “Die CDU bleibt sich treu. Gestern wird die Frauenquote auf Bundesebene abgelehnt. Heute wird die Wirtschaftsministerin im Land entlassen, weil sie die Sparpläne der Landesregierung im Bildungsbereich kritisiert hat.”“Alles was im Koalitionsvertrag und im Frauenförderpapier der Landesregierung steht, ist Schall und Rauch. Bei allen parteipolitischen Unterschieden schätze ich Birgitta Wolff für ihre Leistungen und die gelebte Frauensolidarität. Es ist schade, dass sie diese Kompetenz nicht mehr in diese Landesregierung einbringen kann.“