Neujahrsempfang

Vorschlag f├╝r Ehrenamtspass

POLITIK Milde T├Âne beim Neujahrsempfang der Gr├╝nen

DESSAU-ROSSLAU/MZ/TST – Kinder und Jugendliche drohten in Dessau-Ro├člau zu einer Randgruppe zu werden. Vor diesem Szenario warnte beim Neujahrempfang der B├╝ndnisgr├╝nen Dessau-Ro├člau deren Kreissprecher Bastian George. F├╝r ihn gibt es Anzeichen, dass Interessen von jungen Menschen in der Stadt nur unzureichend ber├╝cksichtigt werden. George machte dies fest an der mehrheitlichen Weigerung des Stadtrates, einen hauptamtlichen Kinder- und Jugendbeauftragten zu bestellen. Dessen Aufgaben jedoch ehrenamtlich nicht zu bew├Ąltigen seien.

Im ├╝brigen schlug George vers├Âhnliche T├Âne an. Er lobte das Ehrenamt, ohne das es zum Beispiel weder Stadtfeste noch Rettungsdienste oder Gartenvereine gebe und das VorOrt-Haus immer noch Ruine w├Ąre. Auch Politik sei oft Sache von Ehrenamtlichen. Jedoch mahnte er, die ausufernde B├╝rokratie m├╝sse gemildert werden und schlug Oberb├╝rgermeister Peter Kuras vor, einen st├Ądtischen Ehrenamtspass einzuf├╝hren, mit dem zum Beispiel ein preiswerterer Eintritt in die neue Schwimmhalle m├Âglich w├Ąre.

Andr├ę Schlecht-Pes├ę als Chef der Fraktion Liberales B├╝rgerForum/Die Gr├╝nen lobte das Modell als bundesweit wohl einmalig, weil sich darin politische ├ťberzeugungen zusammengefunden haben, die sonst als wenig vertr├Ąglich gelten. Der Vorzug: man diskutiere vorher alle Aspekte einer Fragestellung und finde deshalb ganz ohne Ordre oft zu einer gemeinsamen ├ťberzeugung.

Schlecht-Pes├ę mahnte, bei der Stadtentwicklung und Neubauvorhaben die gesamte Stadt im Auge zu behalten. Eine Erweiterung der Waldsiedlung komme nur einer kleinen Gruppe zugute – die dann zum Beispiel wieder f├╝r mehr innerst├Ądtischen Verkehr vom Rand ins Zentrum sorgen w├╝rde. Hingegen w├╝rden Viertel wie das ums Leipziger Tor aus dem Blickfeld geraten, auch in Ro├člau „muss dringend etwas getan werden“, um soziale Unwucht wenigstens abzumildern.

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KV_Weihnachtskarte_2014-2
Wir w├╝nschen ein frohes Weihnachtsfest sowie besinnliche Feiertage, um auf ein bewegtes Jahr 2014 zur├╝ckzublicken und Kraft f├╝r das neue Jahr zu sammeln. Wir hoffen und werden uns daf├╝r einsetzen, dass das kommende Jahr 2015 positive Entwicklungen f├╝r unsere Stadt bringt. Dies betrifft zentrale Vorhaben wie das Stadtmarketing, die n├Ąchsten Schritte in Richtung Bauhausmuseum, die Umsetzung und Weiterentwicklung des Klimaschutz- sowie des Radwegekonzeptes. Auch der Bildungsbericht des letzten Jahres zeigt dringenden Handlungsbedarf auf. Auch feiern wollen wir im neuen Jahr, allen voran 800 Jahre Ro├člau.

Wir laden herzlich ein, bei unserem Neujahrsempfang einen gemeinsamen Blick auf das neue politische Jahr zu werfen.